PARIS (dpa-AFX) - Der Energiekonzern Totalenergies hat seine Mittelfristziele bis 2030 bestätigt und erste Ambitionen bis 2035 vorgelegt. So geht das Unternehmen für die kommenden Jahre von einer weiteren Steigerung bei der Öl- und Gasförderung sowie der Stromerzeugung aus, wie Totalenergies am Montag im Vorfeld seines in New York stattfindenden Investorentages mitteilte. Zudem sollen weitere Milliarden an die Aktionäre zurückfließen.

Dabei bestätigte Totalenergies sein Ziel, nachdem 40 Prozent des freien Mittelzuflusses bis 2030 an die Anteilseigner fließen sollen. Für den Zeitraum 2025 bis 2030 geht der Konzern dabei von einem Anstieg des Cashflows von zehn Milliarden US-Dollar aus. Im vierten Quartal will Totalenergies 2,5 Milliarden Dollar in Aktienrückkäufe stecken und damit eine Milliarde mehr als in den beiden Vorquartalen. Im ersten Quartal des kommenden Jahres sollen für 2 bis 2,5 Milliarden Dollar Aktien zurückgekauft werden.

Während TotalEnergies und einige Wettbewerber seit Ausbruch des Konflikts zwischen den USA und dem Iran Ende Februar gezwungen waren, die Öl- und Gasförderung am Persischen Golf einzustellen, profitieren sie von dem starken Anstieg der Rohöl- und Kraftstoffpreise, der auf die Konflikte im Nahen Osten sowie zwischen Russland und der Ukraine zurückzuführen ist.

Von 2030 bis 2035 soll das Öl- und Gasgeschäft im Schnitt um zwei bis drei Prozent jährlich zulegen, teilte das Unternehmen weiter mit. Bis 2030 hat sich Totalenergies ein Wachstum von mehr als drei Prozent zum Ziel gesetzt. Im Stromgeschäft soll die Kapazität mit erneuerbaren Energien ausgebaut und neue Möglichkeiten wie Wasserelektrolyse und Batteriespeicher vorangetrieben werden. Bis 2035 soll das Elektrizitätsgeschäft einen Anteil von 25 Prozent des Energiemixes des Konzerns erreichen./nas/mne/stk

Quelle: dpa-Afx