Die Aktien von Immobilienwerten schießen am Donnerstag überraschend nach oben. Grund dafür sind überraschende Reformpläne der Bundesregierung. Ein jahrelanges Bangen geht damit zu Ende.

Jahrelang gab es für Immobiliengesellschaften in Deutschland ein riesiges Problem: die Angst vor der Enteignung. Besonders im linksregierten Berlin kam es immer wieder zu übergriffigen Tendenzen und Initiativen. Doch damit ist nun Schluss.

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Der Alptraum für Vonovia ist vorbei

Die Koalition will politischen Überlegungen zur Enteignung von Konzernen mit großen Mietwohnungsbeständen endgültig einen Riegel vorschieben. "Um den privaten Wohnungsbau nicht zu gefährden, wird durch Bundesgesetz geregelt, dass die Verstaatlichung privater Mietwohnungsbestände durch Vergesellschaftungsgesetze auf Landesebene nicht mehr möglich ist", heißt es in den Beschlüssen des Koalitionsausschusses.

Besonders für Vonovia sei der Beschluss eine gute Nachricht, sagte ein Börsianer. Die Gesellschaft sei besonders stark in den wegen steigender Mietpreise unter hohem politischem Druck stehenden deutschen Großstädten positioniert. "Allen voran in Berlin, wo das Thema Enteignung immer besonders virulent war", so der Marktteilnehmer. Aus Investorensicht würde damit ein nicht unerhebliches Risiko aus dem Weg geräumt.

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Vonovia-Aktie: Wie geht es weiter?

Infolge dieser Nachrichten kann die Aktie von Vonovia um fünf Prozent gewinnen, doch auch wenn der Horror rund um das Thema Enteignung wohl vorbei ist, sieht es für den DAX-Konzern dennoch nicht allzu rosig aus.

Steigende Zinsen und eine charttechnische Abwärtsbewegung belasten die Papiere. Anleger bleiben vorsichtig, was Immobilienwerte angeht, woran auch die Nachrichten am Donnerstag wenig ändern dürften.

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Vonovia (WKN: A1ML7J)

Enthält Material von dpa-AFX

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Häufig gestellte Fragen

Warum steigen die Aktien von Vonovia am Donnerstag?

Die Koalition will politischen Überlegungen zur Enteignung von Konzernen mit großen Mietwohnungsbeständen endgültig einen Riegel vorschieben. Das ist positiv für Vonovia, nachdem es hier jahrelang Tendenzen seitens vereinzelter Bundesländer gegeben hatte.

Was plant die Bundesregierung beim Thema Verstaatlichungs-Verbot konkret?

"Um den privaten Wohnungsbau nicht zu gefährden, wird durch Bundesgesetz geregelt, dass die Verstaatlichung privater Mietwohnungsbestände durch Vergesellschaftungsgesetze auf Landesebene nicht mehr möglich ist", heißt es in den Beschlüssen des Koalitionsausschusses.

Warum bleiben die Aktien von Vonovia weiter unter Druck?

Steigende Zinsen und eine charttechnische Abwärtsbewegung belasten die Papiere. Anleger bleiben vorsichtig, was Immobilienwerte angeht, woran auch die Nachrichten am Donnerstag wenig ändern dürften.

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