Der KI-Boom hält die Märkte weiter auf Trab. Wer jetzt antizyklisch einsteigt, kann von Unternehmen profitieren, die als Zulieferer und Infrastrukturanbieter vom Megatrend profitieren.

Immer mehr Experten warnen vor einer KI-Blase. Die jüngsten Kursrückgänge bei einigen Chipherstellern verstärken die Sorgen der Anleger. Gleichzeitig raten Experten zu mehr Diversifikation im Portfolio. Besonders spannend ist hierbei ein Index von BÖRSE ONLINE.

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Nach schwächerer Entwicklung: Neue Chancen für KI-Infrastruktur?

Daten sind der Rohstoff der digitalen Wirtschaft. Doch ihre Übertragung ist aufwendig. KI-Modelle, Cloud-Plattformen und vernetzte Anwendungen benötigen immer größere Bandbreiten, niedrigere Latenzen und energieeffizientere Verbindungen. Genau hier setzen Sililziumphotonik und optische Netzwerktechnologien an: Sie transportieren Daten nicht mehr nur elektrisch, sondern mit Licht.

Diese übertragen Daten damit schneller und mit höherer Kapazität. Unternehmen, die diese Entwicklung ermöglichen, sind an der Börse in unterschiedlichen Bereichen vertreten. Allerdings haben viele Anleger solche Unternehmen nicht immer im Blick. Der BÖRSE ONLINE Next Generation Silicon-Index bildet diesen Zukunftssektor ab. Er enthält 15 Unternehmen, die vom Ausbau von KI-Rechenzentren, der steigenden Cloud-Nutzung und der weltweiten Nachfrage nach Hochgeschwindigkeitsnetzen profitieren können.

Nach einer schwächeren Kursentwicklung seit seiner Auflegung legte der Index vor wenigen Tagen wieder deutlich zu. Für Anleger, die auf die Infrastruktur hinter dem KI-Boom setzen möchten, könnte sich dadurch eine neue Einstiegschance ergeben.

Next Generation Silicon Index (WKN: SL0UEB)

Prozyklischer Wachstumstreiber mit antizyklischem Potenzial

Der Index verhält sich in der Regel eher prozyklisch. Er profitiert von steigenden Ausgaben im KI-Sektor, da mehr optische Komponenten, Netzwerktechnologien und Photonik benötigt werden.

Sein antizyklisches Potenzial ergibt sich nicht aus einem grundsätzlich gegenläufigen Kursverhalten, sondern aus der Möglichkeit, dass Anleger nach Kursrückgängen gezielt nach weniger beachteten Zulieferern und Infrastrukturanbietern suchen. Gewinnmitnahmen, hohe Bewertungen und Zweifel an der Rentabilität von KI-Investitionen können den Sektor derzeit belasten. Sollten die Bewertungen stark gestiegener KI-Aktien korrigieren, könnten Unternehmen mit einem weniger spekulativen Geschäftsmodell und einer wichtigen Infrastrukturrolle stärker in den Fokus rücken.

Auch Experten raten mittlerweile zu einer breiteren Streuung im Depot. Die Bank of Amercia empfiehlt sogar eine ganz bestimmte Anlagestrategie.

Der BÖRSE ONLINE Next Generation Silicon Index selbst ist nicht handelbar. Wer dennoch einsteigen möchte, benötigt ein Produkt, wie etwa ein Zertifikat, um an der Entwicklung des zugrunde liegenden Indexes zu partizipieren.

Direkt zum Next Generation Silicon-Index

Weiterführende Links

Häufig gestellte Fragen

Was ist Siliziumphotonik und warum ist sie für KI wichtig?

Siliziumphotonik nutzt Licht, um Daten innerhalb oder zwischen Computersystemen zu übertragen. Das kann insbesondere in KI-Rechenzentren relevant sein, weil dort große Datenmengen schnell und möglichst energieeffizient verarbeitet werden müssen.

Welche Unternehmen profitieren vom Ausbau von KI-Rechenzentren?

Neben den bekannten Chipkonzernen können auch Anbieter von Glasfasern, optischen Komponenten, Netzwerktechnik sowie Test- und Messtechnik profitieren. Entscheidend ist, ob ihre Produkte tatsächlich in den Ausbau der Rechenzentrums- und Kommunikationsinfrastruktur einfließen und ob die Unternehmen profitabel wachsen.

Welche Risiken haben Zertifikate auf Aktienindizes?

Neben dem allgemeinen Marktrisiko besteht bei Zertifikaten grundsätzlich ein Emittentenrisiko. Je nach Produkt können außerdem Wechselkursrisiken, Kündigungsrechte des Emittenten, begrenzte Laufzeiten oder Hebelwirkungen hinzukommen.

Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinba-rung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von dem Emittenten Vergütungen.