Die erste KI-Welle war laut, sichtbar und leicht zu kaufen: Nvidia, ChatGPT, Hyperscaler, Rechenzentren. Doch die nächste Phase läuft tiefer — dort, wo künstliche Intelligenz nicht mehr nur programmiert, sondern gebaut wird. Meta und Jeff Bezos sind längst dabei - und Sie jetzt auch?

Jetzt beginnt die zweite Phase

Die erste KI-Welle war leicht zu erkennen. Nvidia, ChatGPT, Rechenzentren, Milliardeninvestitionen. Die großen Namen standen auf jeder Titelseite. Viele Anleger haben diese Geschichte inzwischen verstanden — und genau deshalb lohnt sich jetzt der Blick auf die nächste Ebene. Der neue Aktienreport „Projekt Prometheus“ beschäftigt sich mit der Frage, welche Unternehmen von der zweiten Phase der KI-Revolution profitieren könnten. Denn künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur Software. Sie wird physisch. Sie braucht Strom, Kühlung, Glasfaser, Substrate, Spezialmaterialien, Chipdesign, Rechenzentrumsbau, Automatisierung und Überwachungssysteme.

Mit anderen Worten: Die KI-Revolution verlässt den Bildschirm — und wandert in den Maschinenraum.

Ein besonders wichtiger Teil dieser zweiten Welle liegt im Datentransport. Je größer KI-Cluster werden, desto entscheidender wird die Frage, wie Hunderttausende Chips miteinander kommunizieren. Genau hier beginnt die Debatte um Kupfer, Photonik und Co-Packaged Optics.

Das Signal ist klar

Kupfer bleibt auf kurzen Strecken wichtig: günstig, bewährt und effizient innerhalb von Racks. Doch je größer die Cluster werden, desto stärker stößt Kupfer an physikalische Grenzen. Daten müssen schneller, verlustärmer und mit weniger Energieverbrauch bewegt werden. Deshalb rückt Photonik in den Mittelpunkt: Glasfaser, Laser, optische Module, Retimer, DSPs, Switch-Chips und Hochgeschwindigkeitsverbindungen werden zur unsichtbaren Infrastruktur der KI.

CPO — also Co-Packaged Optics — ist dabei die langfristige Vision: Die Optik rückt näher an den Chip, elektrische Wege werden kürzer, Energieverbrauch und Signalverluste sinken. Kurzfristig ist der breite Rollout noch nicht garantiert, weil Wartbarkeit, Kosten und Zuverlässigkeit offene Punkte bleiben. Doch die Richtung ist klar: Die Grenze zwischen Kupfer und Licht verschiebt sich.

Bezos und Zuckerberg zünden die zweite KI-Welle

Der Report "Project Prometheus" verfolgt mehrere dieser Spuren. Meta baut KI-Rechenzentren im Gigawatt-Maßstab. Jeff Bezos arbeitet an einem neuen Industrie-KI-Projekt. Gleichzeitig wächst der Bedarf an optischen Datenverbindungen, Advanced Packaging, Energiespeichern, Nukleartechnologie, autonomen Systemen und digitalen Kontrollplattformen. Es geht also nicht um die nächste bekannte KI-Schlagzeile, sondern um die Infrastruktur dahinter.

Die erste KI-Welle gehörte den großen Namen

Genau hier rücken Unternehmen wie  LumentumAmphenol, Marvell, und Broadcom als Kandidaten in den Fokus. 

Aber die zweite KI-Welle wird nicht allein von den bekannten Modellanbietern entschieden. Sie wird dort entschieden, wo Engpässe entstehen: bei Energie, Kühlung, Glasfaser, Substraten, Packaging, Photonik, Halbleiterfertigung, Rechenzentrumsbau und Observability. Dort, wo aus Hype reale Kapazität wird. Dort, wo aus Software Beton, Strom, Licht und Kontrolle werden.

Project Prometheus
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Exklusiver Report

Project Prometheus

„Projekt Prometheus“ zeigt, welche Segmente jetzt wichtig werden, welche Unternehmen an kritischen Schnittstellen sitzen und wo sich Chancen abseits der offensichtlichen KI-Giganten ergeben könnten.

Denn die zweite KI-Welle wird nicht von schönen Präsentationen getragen. Sie wird gebaut. Verkabelt. Gekühlt. Überwacht. Finanziert. Und genau dort entstehen die Aktienchancen, die der breite Markt oft erst erkennt, wenn die Kurse bereits gelaufen sind.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr nur: Wer entwickelt das beste KI-Modell?

Sondern: Wer liefert die Infrastruktur, ohne die kein Modell rechnen, lernen, sprechen oder handeln kann?

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