Der Morgen kompakt: Sechs Dinge, die für Anleger heute Morgen wichtig sind
· Börse Online Redaktion
* RENAULT: Nach der Festnahme von Renault-Chef Carlos Ghosn wegen des Verdachts der Veruntreuung von Firmengeldern in Japan läuft es bei dem französischen Autobauer auf eine interne Nachfolgelösung hinaus. Der bislang für das operative Geschäft zuständige Vorstand Thierry Bolloré solle Ghosn kommissarisch als Chef ersetzen, sagten mit den Plänen vertraute Personen. Japan bekräftigte sein Bekenntnis zu der Auto-Allianz mit NISSAN und MITSUBISHI. Ein Regierungssprecher sagte in Tokio, es sei wichtig, weiter für ein stabiles Bündnis zu sorgen.
* THYSSENKRUPPChef Guido Kerkhoff hat nach dem Krisenjahr des Mischkonzerns eine bessere Geschäftsentwicklung versprochen und will damit bei den verschreckten Investoren Vertrauen zurückgewinnen. Im fortgeführten Geschäft peile der Mischkonzern 2018/19 (per Ende September) einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von über einer Milliarde Euro an, sagte der Manager bei der Vorlage der Bilanz. Im abgelaufenen Geschäftsjahr fuhr der Konzern hier einen Wert von 706 Millionen Euro ein.
* BAYER/GLYPHOSAT: In den USA kommt eine weitere Klage gegen die Bayer-Tochter Monsanto wegen der angeblich krebserregenden Wirkung des Unkrautvernichters Glyphosat im Februar vor Gericht. Das kündigte ein Bezirksrichter in San Francisco an. Es geht demnach um den Fall eines Mannes aus Kalifornien, der dann vor einem Bundesgericht verhandelt werden soll.
* THYSSENKRUPP: Der Aufsichtsrat habe sich nicht auf die Berufung des Daimler-Finanzchefs Bodo Uebber einigen können, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Ursache hierfür sei, dass Uebber eine Erhöhung der Bezüge für die Mitglieder des Aufsichtsrats gefordert habe. Dies sei bei den Arbeitnehmervertretern auf Widerstand gestoßen. Dagegen berief der Aufsichtsrat wie erwartet die ehemalige Bosch-Managerin Martina Merz in das Kontrollgremium, wie der Konzern mitteilte.
* ADIDAS-Chef Rorsted will die Schwäche im Europa-Geschäft im nächsten Jahr beseitigt haben. "Wir erwarten wieder Wachstum", sagte er der "FAZ". "Und das soll nachhaltig sein."
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