Diese deutsche Aktie galt lange als Geheimtipp unter Investoren, unter anderem um vom Sondervermögen der Bundesregierung zu profitieren. Doch schlechte Nachrichten lassen die Papiere am Montag massiv einbrechen. Sollten Anleger jetzt die Reißleine ziehen?

Lange Zeit galt der Bus- und Bahn-Digitalisierer Init Innovation als ein Geheimtipp, um vom deutschen Sondervermögen zu profitieren, doch Anleger erleben nach den Nachrichten am Montag eine sehr böse Überraschung.

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Deutsche Geheimtipp-Aktie bricht 18 Prozent ein

Denn das Unternehmen tritt nach einem überraschend schwachen dritten Quartal bei seinen Gewinnplänen auf die Bremse. Der Vorstand rechnet für das laufende Jahr nun noch mit einem operativen Gewinn (Ebit) von 33 bis 37 Millionen Euro, wie das Unternehmen überraschend am Montag in Karlsruhe mitteilte. Zuvor hatte er mit 38 bis 42 Millionen Euro gerechnet. 

Als Gründe für die Prognosesenkung nannte Init die Verschärfung der geopolitischen Lage im Nahen Osten und deren Folgen für den Ölpreis. Dadurch sei die Marktnachfrage gesunken. Dies betreffe vor allem kurzfristige Zusatzaufträge mit starken Margen. Daher sei nicht damit zu rechnen, dass das vierte Quartal das überraschend schwache Ergebnis des dritten Quartals kompensieren könne. An seiner Umsatzprognose von 380 bis 410 Millionen Euro für das laufende Jahr hält das Management aber fest.

Im dritten Quartal erzielte Init nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 91,6 Millionen Euro nach 85,1 Millionen ein Jahr zuvor. Der operative Gewinn brach jedoch von 8,7 Millionen auf nur noch 1,6 Millionen Euro ein.

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Sollten Anleger jetzt die Reißleine ziehen?

Keine guten Nachrichten also für die Aktie von Init und es bleibt abzuwarten, wann und auf welchem Niveau sich die Papiere wieder fangen können. Anleger sollten in jedem Fall vorsichtig sein und hier nicht ins fallende Messer greifen.

Der von BÖRSE ONLINE ausgerufene Stoppkurs für Init ist bereits seit Längerem erreicht und unsere Experten raten daher nicht zum Kauf der Papiere. Wesentlich bessere Investmentchancen finden Sie hier.

Init (WKN: 575980)

Enthält Material von dpa-AFX

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Häufig gestellte Fragen

Warum fällt die Aktie von Init?

Das Unternehmen tritt nach einem überraschend schwachen dritten Quartal bei seinen Gewinnplänen auf die Bremse. Der Vorstand rechnet für das laufende Jahr nun noch mit einem operativen Gewinn (Ebit) von 33 bis 37 Millionen Euro, wie das Unternehmen überraschend am Montag in Karlsruhe mitteilte. Zuvor hatte er mit 38 bis 42 Millionen Euro gerechnet. 

Was sagt BÖRSE ONLINE zur Aktie von Init?

BÖRSE ONLINE rät bei den Aktien nicht zum Kauf.

Was sagen die Analysten zur Aktie von Init?

Die Analysten raten bei den Aktien von Init zum Kauf.

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