Drillisch-Aktie: Dividendenkönig mit überproportionalen Wachstumschancen
· Börse Online Redaktion
Im Fall der Drillisch-Aktie eine eher unbegründete Sorge. Die Hessen bleiben mit ihrem margenstarken Geschäft auf Wachstumskurs. Das belegt auch der jüngste Deal: Die Übernahme der Yourfone-Sparte von Telefonica Deutschland. Damit stärkt der Mobilfunkanbieter, der unter anderem mit der Marke "Simply" für attraktive Angebote bekannt ist, seine Marktstellung und weitet seinen Kundenkreis aus. Auch von der Konsolidierung der deutschen Netzbetreiber im vergangenen Jahr profitiert Drillisch. Der Zusammenschluss zwischen E-Plus und O2 haben die Kartellbehörden nur genehmigt, wenn der neue Konzern netzfreien Anbietern, den Zugang zum Netz ermöglicht. Die Hessen erhielten so praktisch das Angebot ihres Lebens wie es ein Analyst beschreibt. Als einziger Wettbewerber am deutschen Mobilfunkmarkt kann Drillisch seinen Kunden für alle aktuellen und künftigen Technologien den Zugang von bis zu 30 Prozent der Netzkapazität anbieten. Damit wird Drillisch praktisch zum Netzwerker ohne die Kosten des Netzaufbaus.
Auf Seite 2: Aktie für Dividendenjäger
Die Aktie überzeugt nicht nur durch die neuen Wachstumschancen. Seit langem schon steht der TecDax-Wert ganz oben auf der Liste der Dividendenjäger. Verstärkt von dem seit langem andauernden Niedrigzinsumfeld sind Aktien mit einer langfristig stabilen Rendite bei einem vertretbaren Risiko ein begehrtes Anlageziel. Und Drillisch will trotz Expansion an der Dividendenpolitik festhalten. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 und 2015 sollen die Aktionäre mit mindestens 1,60 Euro Dividende am Erfolg des Unternehmens beteiligt werden. Einige Analysten gehen sogar davon aus, dass die Dividende höher ausfallen könnte.
Getrieben von den guten Geschäften und der hohen Dividendenrendite ist die Mobilfunkaktie seit gut drei Jahren in einem intakten technischen Aufwärtstrend, der vergangene Woche in einem neuen Allzeithoch gipfelte. Sowohl die charttechnischen Signale, als auch die fundamentalen Aussichten geben grünes Licht. Trader können das gute Momentum der Dividenden-und Wachstumsperle über einen Knock-out-Call nutzen. Im Vergleich zu den klassischen Optionsscheinen bieten diese Hebelpapiere günstigere Kennzahlen, was vor allem für das Aufgeld gilt. Der Anlagehorizont endet kurz vor der Hauptversammlung am 21. Mai.
Auf Seite 3: Das Zertifikat im Detail
Stand per 15. Januar 13.00 Uhr
Basiswert Drillisch
Produkt Knock-out-Call
WKN TD29EU
Emittent HSBC Trinkaus
Laufzeit Endlos
Knock-out-Schwelle (variabel) 28,25 Euro
Basispreis 26,28 Euro
Hebel 6,03
Spread in % 1,92 %
Aufgeld in % 0,26
Buchtipp: Stock-Picking mit Nebenwerten
Jeder Anleger kennt die Werte aus den großen Indizes. Außerhalb von DAX, MDAX und TecDAX nimmt die Coverage jedoch drastisch ab. Schon im SDAX werden nicht alle Titel regelmäßig analysiert und wenn, dann nur von wenigen Experten. In ihrem zeitlosen, nun unverändert neu aufgelegten Klassiker „Stock-Picking mit Nebenwerten“ zeigt die im September 2020 verstorbene Börsenexpertin Beate Sander, wie Anleger erfolgreich auf die Suche nach interessanten Nebenwerten gehen können. Die Small-Cap-Indizes einfach durch Zertifikate nachzubilden dürfte angesichts der vergangenen Kurssteigerungen nicht mehr lohnend sein. Die gezielte Auswahl aussichtsreicher und unterbewerteter Papiere wird aber lukrativ bleiben. Dafür liefert Beate Sander gewohnt eloquent und kompetent das nötige Rüstzeug.
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Seitenanzahl: 304
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