Die Bank of America hat laut einer aktuellen Studie ein klares Verkaufssignal an der Börse identifiziert. Doch crasht der Markt jetzt? Oder müssen Anleger doch nicht in Panik verfallen?

Die Bank of America hat kürzlich vor einem Signal gewarnt, das Anlegern signalisiert, dass sie Aktien und ETFs jetzt verkaufen sollten. Doch was steckt konkret dahinter?

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Investmentbank warnt: Klares Verkaufssignal ausgelöst

Konkret geht es um die Cashbestände bei den institutionellen Investoren. Wie die monatliche Fondsmanagerumfrage der Bank of America ergab, sind die zurückgehaltenen Reserven von 4,1 Prozent auf 3,6 Prozent gesunken. 

Laut dem Strategen Michael Harnett war das Abrutschen unter vier Prozent in der Vergangenheit stets ein klares Verkaufssignal. Denn sind die Fondsmanager zu optimistisch, so kann dies auf eine Überbewertung des Marktes hindeuten.

Der Bericht weist außerdem darauf hin, dass es seit 2002 16 Fälle gab, in denen die Bargeldbestände auf 3,6 Prozent oder darunter sanken. Im Durchschnitt fielen die globalen Aktien in den zwei Wochen nach diesen Ereignissen um ein Prozent.

Bank of America Cash Levels
Bank of America Cash Levels

Crasht die Börse jetzt?

Dementsprechend wurde also zwar an der Börse ein Verkaufssignal getriggert, doch ein massiver Crash steht auf Basis dieser Daten eher nicht bevor. Realistischer ist eine kleine Korrektur, was angesichts der zuletzt stark gestiegenen Märkte nicht unwahrscheinlich ist.

Wer sich in dieser Phase eher auf sichere Aktien konzentrieren möchte, der sollte einen Blick auf den BÖRSE ONLINE Stabile Werte Index werfen.

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Häufig gestellte Fragen

Was genau ist das Verkaufssignal, vor dem die Bank of America warnt?

Die monatliche Fondsmanagerumfrage der Bank of America zeigt, dass die Cashbestände institutioneller Investoren von 4,1 auf 3,6 Prozent gesunken sind. Laut Stratege Michael Harnett war das Unterschreiten der Vier-Prozent-Marke in der Vergangenheit stets ein klares Verkaufssignal, da sehr niedrige Cashbestände auf übermäßigen Optimismus der Fondsmanager und eine mögliche Überbewertung des Marktes hindeuten.

Wie stark fielen die Märkte nach ähnlichen Signalen in der Vergangenheit?

Seit 2002 gab es 16 Fälle, in denen die Bargeldbestände auf 3,6 Prozent oder darunter sanken. Im Durchschnitt fielen globale Aktien in den zwei Wochen nach diesen Ereignissen um rund ein Prozent. Von einem massiven Börsencrash kann auf Basis dieser historischen Daten damit nicht gesprochen werden – wahrscheinlicher ist eine moderate Korrektur.

Sollten Anleger jetzt ihr Depot verkaufen?

Ein pauschaler Verkauf ist auf Basis des Signals nicht empfehlenswert. Die historischen Daten deuten auf eine begrenzte kurzfristige Schwäche hin, nicht auf einen fundamentalen Einbruch. Wer sein Risiko dennoch reduzieren möchte, kann defensivere Positionen in stabilen Qualitätsaktien aufstocken, ohne dabei seine langfristige Anlagestrategie aufzugeben.

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