Wer frische Investmentideen sucht, landet schnell bei den 13F-Filings: Sie zeigen, welche US-Großinvestoren zum Quartalsende gekauft oder verkauft haben. Im Fokus steht diesmal Jennison Associates LLC – ein Haus, das trotz deutlich kleinerer Dimensionen als BlackRock zu den einflussreichen Akteuren im Bereich aktiver Wachstumsstrategien zählt.

Mit einem verwalteten Vermögen (AUM) von rund 214,8 Milliarden US-Dollar ist Jennison zwar wesentlich kleiner als Branchenriesen wie BlackRock (AUM ca. 13,89 Billionen US-Dollar), gilt aber als Schwergewicht bei Growth-Ansätzen. Das Unternehmen ist Teil von PGIM, dem Investmentarm von Prudential Financial, und spielt vor allem im institutionellen Geschäft eine wichtige Rolle. 

Auch die Star-Investorin Cathie Wood startete ihre Karriere einst bei Jennison. Das Investmenthaus ist bekannt für große Tech-Positionen. Da ist es fast logisch, dass die Top-Position im Potfolio Nvidia heißt. Der Gesamtwert allein dieses Aktienpakets lag per Ende 2025 bei 14,56 Milliarden US-Dollar. Allerdings hat Jenisson nun ein bischen was verkauft:  So sank der Wert nach Teilverkäufen im ersten Quartal auf rund 12,9 Milliarden US-Dollar. Das wirkt wie eine klassische Gewinnmitnahme – und schafft gleichzeitig Spielraum für neue Wetten.

Die grötße davon ist Palantir: Jennison baute im ersten Quartal eine neue Position im Wert von rund 1,5 Milliarden US-Dollar auf. Damit sprang die Palantir-Aktie direkt auf Platz 23 der größten Beteiligungen. Vorher hatte Jennison keine Palantir-Aktien gehalten – der Einstieg zeugt also von klarer Überzeugung. Auch bei Airbnb (rund 400 Millionen US-Dollar) und Bloom Energy (rund 300 Millionen US-Dollar) hat sich Jenisson neu engagiert.

Palantir Technologies (WKN: A2QA4J)

Diese Aktien flogen (fast) raus

Sicherlich lässt der Teil-Verkauf der Nvidia-Anteilen Wert von rund 1,5 Milliarden US-Dollar aufhorchen. Dennoch bleibt der KI-Platzhirsch nach wie vor die Top-Position im Portfolio von Jenisson, auf die weitere Tech-Riesen, wie Apple oder Microsoft, folgen. Erstaunlicher ist, dass Jenisson sich von zwei Aktien fast komplett verabschiedet hat. 

So hat sich der Vermögensverwalter fast vollständig von Servicenow getrennt. Ganze 99 Prozent der Wertpapiere, die Jenisson an dem Softwareriesen besaß im Wert von 1,29 Milliarden US-Dollar wurden veräußert. Da das Unternehmen große Teile in Tech-Firmen investierte, gibt es trotz der Verkäufe keinen Paradigmenwechsel, wenn man sich die restlichen Wertpapiere ansieht. Auch ein Verkauf von 84 Prozent der Anteile für Boston Scientific im Besitz von Jenisson wechselten zum ersten Quartal 2026 den Besitzer. Gesamterlös: 521 Millionen US-Dollar.

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Foto: Boersenmedien AG

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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Palantir Technologies.