Bullisher Ausbruch bei dieser Finanz-Aktie. Für Anleger kann sich jetzt ein genauerer Blick bezahlt machen.

Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst am 08. Juli in der BÖRSE ONLINE-Ausgabe 29/26. Wenn Sie in Zukunft als Erstes die Einschätzung unserer Experten lesen wollen, dann werfen Sie einen Blick auf dieses Angebot.

 Sozusagen im Gleichklang mit dem DAX ist die Aktie der DWS Group nach einer knapp halbjährigen Wartezeit auf ein neues Allzeithoch ausgebrochen. Beim neuen Kursziel gibt ein oberer Trend die Richtung vor, der in einem ersten Move bereits erreicht wurde. Die Trendlinie wird durch frühere Tops vom März 2025 sowie Januar und Februar dieses Jahres definiert, verläuft aktuell um 72 Euro und würde auf Einjahressicht ein Kursniveau von 90 Euro zulassen. Als erste Unterstützung dient dem MDAX-Wert das waagrechte Ausbruchsniveau um 65 Euro. Der mittelfristig bedeutende 38-Tage-Durchschnitt sichert derzeit um 62 Euro ab. Sowohl Halt als auch Rückenwind kommen von einer seit März etablierten Aufwärtstrendlinie, die zurzeit im Bereich der 60er-Marke verläuft. Sehr solide sieht zudem die Unterstützungskombination aus waagrechter Zone und 200-Tage-Durchschnitt im Bereich von 56,00/57,50 Euro aus. Sollte dieser Halt mit einem Zwölfwochentief durchbrochen werden, wären neuerliche Rückschläge zum 50er-Niveau wahrscheinlich, wo die Aktie sowohl im Herbst 2025 als auch im Frühjahr 2026 wieder nach oben drehte. Solch eine heftige Korrektur sollten Anleger aber nicht mitmachen und daher einen Stoppkurs bei 55,75 Euro platzieren.

Als lukrative Anlagealternative bietet sich der ausgewählte DWS-Group-Capped-Call an. Auf Sicht von gut fünf Monaten ist mit dem Schein ein Gewinn von 30 Prozent drin. Dieser wird erzielt, wenn der Basiswert am 18. Dezember bei mindestens 67,50 Euro notiert. Angesichts der bei 60,00 Euro liegenden Basis würde die Position im Minus enden, wenn die Aktie am Bewertungstag bei weniger als 65,79 Euro notiert. Da darunter die Verluste rasch ausufern könnten, sollte der Capped-Call mit einem ersten strikten Stop-Loss bei 3,95 Euro abgesichert werden. Zudem sollte der Stopp sukzessive um fünf Cent wöchentlich erhöht werden. 

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