Börsenkenner Jim Cramer schlägt Alarm: Wer jetzt noch zu stark auf bestimmte Aktien setzt, könnte böse überrascht werden. 

Der KI-Boom hat die Börsen auf Rekordniveaus getrieben – doch nun wächst die Unsicherheit. Halbleiter- und Softwareaktien waren zuletzt starken Schwankungen ausgesetzt. Auch Moderator und Börsenexperte Jim Cramer schlägt Alarm.

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„Wer zu viel Tech im Depot hat, wird regelrecht abgeschlachtet"

„All die Aufregung über KI-Konkurrenz aus China lässt mich am liebsten dem Technologiesektor den Rücken kehren", sagte der Gastgeber der CNBC-Sendung „Mad Money" in einem jüngsten Auftritt. Damit spielt er auf den verschärften Wettbewerb aus China und die ambitionierten Bewertungen von Tech-Aktien an.

Er warnt: „Wer zu viel Tech im Depot hat, wird regelrecht abgeschlachtet – und wird nicht mal merken, was ihn getroffen hat." Denn: „Wenn SK Hynix, SpaceX oder Oracle mit seinen schwächelnden Anleihen und Aktien wirklich einbrechen – glauben Sie mir, sie werden alles mit in den Abgrund reißen, einschließlich vieler Tech-Aktien, die diesen Einbruch gar nicht verdient hätten", so Cramer.

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Nasdaq, Inc. (WKN: 813516)

Tech-Aktien in Gefahr? Was Anleger laut Cramer tun sollten

Anleger sollten deshalb ihren Blick über den Technologiesektor hinaus weiten, empfiehlt der frühere Hedgefondsmanager. „Im Moment ist es Zeit, sich anderen Sektoren zuzuwenden. Sie können Ihnen Rendite bringen – ohne die Volatilität." Cramer nannte dabei Unternehmen, deren Geschäftsmodelle leichter zu durchschauen und weniger anfällig für KI-Gerüchte seien: Goldman Sachs, Wells Fargo, FedEx, Honeywell Aerospace und Boeing.

Cramer ist nicht der Einzige, der massive Verluste in diesem Sektor heraufziehen sieht. KI- und Tech-Kritiker Ed Zitron warnt vor einer KI-Blase: Tech-Konzerne investierten astronomische Summen in Infrastruktur, ohne tragfähige Geschäftsmodelle vorweisen zu können – ein Risiko für die gesamte Branche. Dabei zieht er auch Parallelen zur Dotcom-Blase. Diese sieht ebenfalls Star-Investor Michael Burry. Der Börsenprofi zweifelt daran, dass KI den hochgesteckten Erwartungen jemals gerecht werden wird – und hat bereits Short-Positionen gegen KI-Schwergewichte bezogen.

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Häufige Fragen

 Wer ist Jim Cramer?

Jim Cramer ist US-amerikanischer Fernsehmoderator, Börsenpublizist und ehemaliger Hedgefondsmanager. Er ist vor allem als Gastgeber der CNBC-Sendung „Mad Money" bekannt, in der er Anlageempfehlungen und Marktanalysen liefert. Aufgrund seiner pointierten, oft provokanten Aussagen gilt er als eine der bekanntesten – und umstrittensten – Stimmen der US-Finanzwelt.

Warum warnt Jim Cramer vor Tech-Aktien?

Cramer sieht im verschärften KI-Wettbewerb aus China und den überhöhten Bewertungen von Tech-Werten ein wachsendes Risiko. Er befürchtet, dass ein Einbruch einzelner Schwergewichte wie SK Hynix oder Oracle den gesamten Sektor mitreißen könnte – auch Aktien von Unternehmen, die solide aufgestellt sind.

Welche Aktien empfiehlt Cramer als Alternative zu Tech?

Cramer setzt auf Unternehmen mit transparenten Geschäftsmodellen und geringerer KI-Abhängigkeit: Goldman Sachs, Wells Fargo, FedEx, Honeywell Aerospace und Boeing. Diese Sektoren bieten laut ihm Renditechancen ohne die typische Volatilität des Tech-Bereichs.

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