Warren Buffett ist eine Börsenlegende. Seine Anlageentscheidungen beeinflussen nicht nur private, sondern auch institutionelle Investoren. Sein langfristiger Ansatz beschränkt sich allerdings nicht auf einzelne Aktien

Warren Buffett gilt als einer der erfolgreichsten Investoren der vergangenen Jahrzehnte. Unter seiner Führung erzielte Berkshire Hathaway über mehr als sechs Jahrzehnte hinweg einen durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs von nahezu 20 Prozent. Der Milliardär bevorzugt Unternehmen mit einem starken Wettbewerbsvorteil, wachsenden Gewinnen und steigenden Dividenden. Zu seinen langjährigen Beteiligungen zählen daher etwa Coca-Cola und American Express.

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ETF statt Einzelaktien: Darauf setzt Buffett

Buffett setzt jedoch nicht ausschließlich auf den Kauf einzelner Qualitätsaktien. Eine seiner bekanntesten Empfehlungen ist ein kostengünstiger Indexfonds auf den S&P 500. In der Vergangenheit investierte er selbst in den Vanguard S&P 500 ETF. Dieser ist in Deutschland allerdings nicht direkt zugänglich. Eine handelbare Alternative ist etwa der iShares S&P 500 B UCITS ETF (ISIN: IE00B5BMR087). Beide Fonds bilden die Entwicklung des S&P 500 nach. Anleger erhalten damit indirekten Zugang zu den Aktien der 500 im Index enthaltenen US-Unternehmen und streuen ihr Investment über verschiedene Branchen und Konzerne. Eine gezielte Auswahl einzelner Aktien ist dafür nicht nötig - und ebenso wenig die Analyse jedes einzelnen Unternehmens.

In seinem Aktionärsbrief von 2013 verwies Buffet auf die langfristige Entwicklung der US-Wirtschaft: "Die amerikanische Wirtschaft hat sich im Laufe der Zeit hervorragend entwickelt und wird dies auch weiterhin tun – wenn auch zweifellos in unvorhersehbaren Schüben und mit Unterbrechungen."

Übrigens: Im "Aktien für die Ewigkeit"-Index von BÖRSE ONLINE finden Sie zwar nicht die 500 Unternehmen des amerikanischen Leitindex, dafür bildet dieser jedoch 29 andere Unternehmen ab, die zu Warren Buffetts Anlagestrategie passen würden.

iShares S&P 500 B UCITS ETF Acc (WKN: A0YEDG)

So viel Rendite hat der Indexfonds erzielt

Historische Daten stützen diese Sichtweise. Seit der Einführung des S&P 500 Ende der 1950er-Jahre lag die durchschnittliche jährliche Rendite (inkl. Dividenden) des Index bei rund zehn Prozent. Seit ihrer Auflage haben der Vanguard- und iShares-Fonds die Entwicklung des S&P 500 nahezu vollständig abgebildet. Seit 2010 verzeichnete der Leitindex eine inflationsbereinigte Rendite von rund 500 Prozent.

Buffetts Ansatz zeigt, dass langfristiges Investieren in einen breit gestreuten Index eine Alternative zur Auswahl einzelner Aktien sein kann. Anleger müssen dabei jedoch Kursrückgänge und längere Phasen mit schwacher Börsenentwicklung einkalkulieren. Wer sein Portfolio breiter aufstellen möchte und auf die Entscheidungen von Warren Buffett vertraut, sollte prüfen, ob der iShares S&P 500 B UCITS ETF zur eigenen Anlagestrategie und Risikobereitschaft passt - obwohl die Historie keine Garantie für künftige Gewinne darstellt.

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Häufig gestellte Fragen

Ist ein S&P-500-ETF für langfristige Anleger geeignet?

Ein S&P-500-ETF kann eine einfache Möglichkeit sein, langfristig in große US-Unternehmen zu investieren. Anleger sollten jedoch Kursschwankungen, Währungsrisiken und mögliche längere Verlustphasen aushalten können.

Wie unterscheidet sich ein S&P-500-ETF von einem MSCI-World-ETF?

Ein S&P-500-ETF konzentriert sich auf große Unternehmen aus den USA. Ein MSCI-World-ETF investiert dagegen in Unternehmen aus mehreren Industrieländern und ist dadurch geografisch breiter aufgestellt.

Wie viel Geld sollte man monatlich in einen ETF investieren?

Eine feste Summe gibt es nicht. Anleger sollten zunächst einen Notgroschen aufbauen, teure Schulden abbauen und anschließend nur den Betrag investieren, den sie langfristig nicht benötigen.

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