Der Goldpreis ist zuletzt stark unter Druck geraten, wie geht es jetzt weiter? Eine mögliche Antwort liefern die KI-Modelle ChatGPT, Grok und Gemini. Ihre Antworten überraschen.
Der Goldpreis ist zuletzt stark unter Druck geraten und unter die magische Marke von 4.000 US-Dollar gerutscht. Wie geht es jetzt weiter? Diese Frage haben wir von KI-Modellen beantworten lassen.
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Goldpreis KI-Prognose
Konkret stellten wir ChatGPT, Grok und Gemini folgende Anforderungen: Die KI sollte sich in die Lage eines Rohstoffexperten versetzen und in drei Sätzen prognostizieren, wie es mit dem Goldpreis bis zum Jahresende weitergeht.
Die Ergebnisse fielen sehr überraschend aus.
ChatGPT Gold Prognose
“Meine Prognose: Gold dürfte bis zum Jahresende leicht bis moderat zulegen, da anhaltende Käufe durch Zentralbanken, geopolitische Unsicherheiten und die Aussicht auf niedrigere Realzinsen die Nachfrage stützen, während zwischenzeitliche Rücksetzer jederzeit möglich bleiben. Ich halte einen Anstieg von etwa +10 Prozent vom aktuellen Preisniveau bis zum Jahresende für das wahrscheinlichste Szenario. Das ist eine Wahrscheinlichkeitsprognose und keine Gewissheit – ein realistischer Korridor läge aus meiner Sicht zwischen 0 Prozent und +18 Prozent, abhängig von der Entwicklung des US-Dollars, der Inflation, der Geldpolitik und geopolitischen Ereignissen.”
Gemini Gold Prognose
“Die anhaltend restriktive Geldpolitik der US-Notenbank und ein starker US-Dollar belasten den Goldpreis zwar kurzfristig, doch die strukturelle Nachfragebasis durch globale Zentralbankkäufe und anhaltende geopolitische Risiken bleibt fundamental stabil. Nach der jüngsten gesunden Konsolidierung im Sommer sehe ich den Boden im laufenden Bullenmarkt als gefestigt an und prognostiziere bis zum Jahresende eine spürbare Erholung. Mein konkretes Kursziel für Gold liegt bei einer prozentualen Steigerung von 15 Prozent bis zum Jahresende, getrieben durch eine einsetzende Trendwende bei den ETF-Zuflüssen und anhaltende Käufe im Zuge der globalen De-Dollarisierung.”
Grok Gold Prognose
“Gold dürfte bis Jahresende 2026 eine Erholung und (einen) neuen Aufwärtstrend zeigen, gestützt durch anhaltende Zentralbankkäufe, geopolitische Unsicherheiten und die Rolle als Inflations- und Währungshedge. Nach der Korrektur von den Hochs Anfang 2026 sollte die Nachfrage aus Schwellenländern und ETFs wieder anziehen, sobald Zinssenkungserwartungen stabiler werden. Konkret erwarte ich eine Steigerung von etwa +25 Prozent vom aktuellen Niveau (rund 4.000 US-Dollar/Unze) bis Ende des Jahres, was den Preis in Richtung 5.000 US-Dollar bringen würde – ein realistisches Szenario im Konsens der Bankenprognosen.”
So überraschend geht es laut KI mit Gold weiter
Geht es also nach den KI-Modellen, dann steigt der Goldpreis schon bald wieder an, trotz der aktuell angespannten Chart-Lage. Die Einheitlichkeit der Prognosen deutet aber auch darauf hin, dass hier vermutlich auf ähnliche Denkmuster und Daten zurückgegriffen wurde.
Die Charttechnik zeigt derweil ein anderes Bild für den Goldpreis. Mehr dazu erfahren Anleger hier.