Der Goldpreis steht aktuell heftig unter Druck und es könnte noch tiefer gehen. Wenn diese Marke fällt, dann wird es möglicherweise ganz düster für das Edelmetall.

Der Goldpreis hat kürzlich die Marke von 4.000 US-Dollar unterschritten. Doch der Abwärtstrend scheint nicht aufzuhalten. Jetzt rückt immer mehr die Marke von 3.920 US-Dollar in den Fokus.

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Gold: Diese Marke muss halten

Denn die Unterstützung aus dem Jahr 2025 ist essenziell für eine Stabilisierung des Goldpreises auf dem aktuellen Niveau. Gelingt es nicht, dieses Level zu halten, so dürfte relativ schnell ein weiterer Abverkauf folgen.

Die nächsten Ziele für den Goldpreis lägen in einem solchen Fall bei 3.630 US-Dollar und 3.300 US-Dollar und damit deutlich unter dem aktuellen Niveau.

Zudem hat sich zuletzt im Chart ein weiteres Verkaufssignal gezeigt. Mehr dazu in diesem Artikel.

Gold (ISIN: XC0009655157)

Das spricht gegen einen Gold-Crash

Doch nicht alle Faktoren sprechen aktuell gegen einen Crash beim Goldpreis. Auf Basis von Indikatoren wie dem RSI ist das Edelmetall deutlich überkauft und dürfte bald eine Gegenbewegung starten.

Experte Guilherme Tavares, Gründer und CEO von i3 Invest, sprach in der aktuellen Situation sogar von einer antizyklischen Kaufchance. Er schrieb dazu, dass erhöhte geopolitische Risiken, anhaltende Haushaltsdefizite und die fortgesetzte Nachfrage der Zentralbanken weiterhin die Investitionsargumente für Gold untermauern würden.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel.

Wie es mit Gold weitergeht und welche Minen im aktuellen Kontext besonders viel Potenzial bieten könnten, erfahren Anleger übrigens im Börsenbrief Goldfolio von unserem Experten Markus Bußler.

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Häufig gestellte Fragen

Wie stark ist der Goldpreis von seinem Rekordhoch entfernt?

Der Goldpreis notiert aktuell rund 30 Prozent unter seinem Rekordhoch.

Wie geht es mit dem Goldpreis weiter?

Fällt die aktuelle Unterstützung bei 3.920 US-Dollar, dann lägen die nächsten Ziele für den Goldpreis in einem solchen Fall bei 3.630 US-Dollar und 3.300 US-Dollar und damit deutlich unter dem aktuellen Niveau.

Welche fundamentalen Faktoren sprechen langfristig weiterhin für Gold?

Tavares verweist auf drei strukturelle Treiber: erhöhte geopolitische Risiken, anhaltend hohe Haushaltsdefizite vieler Industriestaaten sowie die fortgesetzt starke Nachfrage der Zentralbanken nach dem Edelmetall. Diese Faktoren würden die langfristige Investitionsthese für Gold unabhängig von kurzfristigen Kursschwankungen stützen.