Der Goldpreis steht aktuell heftig unter Druck - und es könnte noch tiefer gehen. Wenn diese wichtige Marke fällt, wird es möglicherweise ganz düster für das Edelmetall.
Der Goldpreis hat kürzlich die Marke von 4.000 US-Dollar unterschritten. Doch der Abwärtstrend scheint nicht aufzuhalten. Jetzt rückt die Marke von 3.920 US-Dollar in den Fokus - und die ist wirklich wichtig.
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Gold: Diese Marke muss halten
Denn dort verläuft eine chartechnische Unterstützung aus dem Jahr 2025, die essenziell für eine Stabilisierung des Goldpreises ist. Gelingt es nicht, dieses Level zu halten, so dürfte relativ schnell ein weiterer Abverkauf folgen.
Die nächsten Ziele für den Goldpreis lägen in einem solchen Fall erst bei 3.630 US-Dollar und 3.300 US-Dollar und damit deutlich unter dem aktuellen Niveau.
Zudem hat sich zuletzt im Chart ein weiteres Verkaufssignal gezeigt. Mehr dazu in diesem Artikel.
Das spricht gegen einen Gold-Crash
Doch nicht alle Faktoren sprechen aktuell für einen Crash beim Goldpreis. Auf Basis von Indikatoren wie dem RSI ist das Edelmetall sogar deutlich überverkauft und könnte daher bald eine Gegenbewegung starten.
Experte Guilherme Tavares, Gründer und CEO von i3 Invest, sprach in der aktuellen Situation sogar von einer antizyklischen Kaufchance. Er schrieb dazu, dass erhöhte geopolitische Risiken, anhaltende Haushaltsdefizite und die fortgesetzte Nachfrage der Zentralbanken weiterhin die Investitionsargumente für Gold untermauern würden.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel.
Wie es mit Gold weitergeht und welche Minen im aktuellen Kontext besonders viel Potenzial bieten könnten, erfahren Anleger übrigens im Börsenbrief Goldfolio von unserem Experten Markus Bußler.
Häufig gestellte Fragen
Wie stark ist der Goldpreis von seinem Rekordhoch entfernt?
Der Goldpreis notiert aktuell rund 30 Prozent unter seinem Rekordhoch aus dem Januar 2026.
Wie geht es mit dem Goldpreis weiter?
Fällt die aktuelle Unterstützung bei 3.920 US-Dollar, dann lägen die nächsten Ziele für den Goldpreis bei 3.630 US-Dollar und 3.300 US-Dollar und damit deutlich unter dem aktuellen Niveau.
Welche fundamentalen Faktoren sprechen langfristig weiterhin für Gold?
Der Goldexperte Guilherme Tavares verweist auf drei strukturelle Treiber: erhöhte geopolitische Risiken, anhaltend hohe Haushaltsdefizite in vielen Industriestaaten sowie die fortgesetzt starke Nachfrage der Zentralbanken nach dem Edelmetall. Diese Faktoren würden die langfristige Investitionsthese für Gold unabhängig von kurzfristigen Kursschwankungen stützen.