Sparer mit Ambition aufgepasst: Mit einem Top-Konzern aus Deutschland lassen sich jetzt lange Zeit sehr hohe Zinsen verdienen. Denn Anleger kassieren mit Siemens nominell 10,9 Prozent Zinsen gleich für zwei Jahre. Wie das genau funktioniert – und für wen es sich wirklich lohnt.

Zinsen auf Festgeld oder Tagesgeld legen wieder zu. Eine schöne Nachricht für Sparer. Für Clevere gibt es jetzt aber eine einfache und sichere Alternative, die klar mehr bringt: Mit einer neuen Aktienanleihe auf Siemens von HSBC fahren Anleger jetzt zwei Jahre lang nominelle Zinsen von 10,9 Prozent pro Jahr ein.

So sichern Sie sich die 10,9 Prozent Zinsen für zwei Jahre

Die Aktienanleihe mit WKN HM8PM3 auf den deutschen Traditionskonzern Siemens zahlt die Zinsen sicher, außer im äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass der Emittent, die internationale Bank HSBC, insolvent geht. Anleger müssen dabei Folgendes beachten: Sie erhalten das gesamte investierte Kapital zurück, wenn die Siemens-Aktie am Bewertungstag, dem 27. Juli 2028, auf oder über dem Basispreis von 289,29 Euro notiert. Tut sie das, bekommen Anleger neben den Zinsen auch das investierte Kapital vollständig zurückgezahlt.

Sollte der Kurs der Siemens-Aktie am Bewertungstag allerdings unter dem Basispreis liegen, so gibt es zwar auch die Zinsen, doch dann gilt Folgendes, wie die HSBC selbst schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung." Konkret erhalten Anleger hier 3 Siemens-Aktien und eine Restzahlung (Kurs am Bewertungstag mal 0,4567).

Hier geht es direkt zur neuen Aktienanleihe von HSBC

Doch wie ist diese Aktienanleihe im Vergleich zum Tagesgeld einzuordnen?

Für wen lohnen sich die Zinsen mit Siemens besonders?

Wichtig zu wissen für ambitionierte Sparer: Siemens selbst hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht vom deutschen Technologie-Konzern gezahlt. Der Emittent HSBC hat einfach ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert der Siemens-Aktie bezieht.

Eine Aktienanleihe kann sich als Alternative zu Tages- oder Festgeldzinsen in vielen Fällen lohnen. Dabei müssen Anleger beachten, dass eine Aktienanleihe deutlich riskanter ist als etwa Festgeld. Denn anders als auf dem Festgeldkonto können sie auch einen Verlust einfahren – falls die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis notiert und der Puffer, den die Zinsen bilden, aufgebraucht wird. Allerdings spricht hier fundamental einiges dagegen: Siemens verfügt über eine Top-Marktposition, rangiert beispielweise in der Industrie-Digitalisierung an der Weltspitze und ist weltweit top aufgestellt bei industrieller KI. Dazu ist die Bilanz äußerst solide. Das Papier gilt als eines der besten im DAX.

Auf der anderen Seite fallen die Zinsen bei der Aktienanleihe mit 10,9 Prozent pro Jahr deutlich höher aus als bei allen Tagesgeld- oder Festgeldangeboten. Zudem sind sie für zwei Jahre festgeschrieben, was man auf dem Tagesgeldkonto meist nicht hat. Im Gegensatz zu einem Aktionär der Siemens muss der Anleger bei der Aktienanleihe aber auf die Dividende verzichten. Der Gewinn ist überdies auf die Höhe der Zinsen nach zwei Jahren begrenzt.

Deshalb kann sich diese Aktienanleihe als Tagesgeld-Alternative lohnen, sofern Anleger das höhere Risiko eingehen. Wer lieber auf herkömmliches Tagesgeld und Festgeld-Angebote setzen möchte, der schaut sich im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich oder im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich um.

Was Anleger noch wissen müssen

Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.