Tagesgeld kann attraktiv sein. Wer extra hohe Prozente will, sollte sich jetzt dieses Angebot ansehen. Wie sich die Zins-Offerte mit dem DAX-Konzern VW von Tages- oder Festgeld unterscheidet - und für wen sie sich besonders lohnt.
Denn aktuell bietet die Bank HSBC eine besonders lukrative Gelegenheit für Zins-Jäger: Eine neue Aktienanleihe auf die Volkswagen-Aktie bringt nominal 10,9 Prozent Zinsen pro Jahr, und das für die nächsten 24 Monate. Doch wie funktioniert das Produkt und wie groß ist das Risiko?
Bis zu 10,9 Prozent pro Jahr mit Volkswagen
Die Aktienanleihe auf Volkswagen mit WKN HF22VT bietet Anlegern bis zum Bewertungstag, dem 26. Oktober 2028, nominal 10,9 Prozent Zinsen. Clevere Anleger kassieren damit die Zinsen garantiert. Diese würden nur im äußerst unwahrscheinlichen Fall nicht gezahlt, sollte der Emittent, die internationale Bank HSBC, insolvent gehen. Anleger müssen dabei zwei mögliche Szenarien beachten.
Steht die Volkswagen-Aktie am Bewertungstag auf oder über dem Basispreis von 70,49 Euro, so erhalten Anleger neben den bis dahin angelaufenen Stückzinsen auch ihr investiertes Kapital vollständig zurück.
Sollte der Kurs der Volkswagen-Aktie am Bewertungstag allerdings unter dem Basispreis liegen, so gibt es zwar auch die Zinsen, doch dann gilt Folgendes, wie die HSBC selbst schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung.“ Konkret gäbe es hier 14 Aktien ins Depot zuzüglich einer Restzahlung von 0,1864 mal Kurs am Bewertungstag.
Das bedeutet insgesamt, dass es auch zu einem Verlust kommen könnte. Das Gute an der Aktienanleihe: Die sicheren Zinsen bieten einen Puffer gegen Verluste.
Hier geht es direkt zum neuen Produkt der HSBC
Hohe Zinsen, aber kein Tagesgeld oder Festgeld
Volkswagen selbst hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun, die Zinsen werden auch nicht vom größten europäischen Autohersteller gezahlt. Der Emittent HSBC hat einfach ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert VW-Vorzugsaktie bezieht.
Die DAX-Aktie hat dabei in den vergangenen Monaten konsolidiert. Volkswagen verhandelt jetzt mit den Gewerkschaften um Werksschließungen und Jobabbau, um die Kosten deutlich zu senken. Deshalb ist es gut möglich, dass die Abwärtsbewegung bald endet und die Aktie einen Boden bildet.
Die Aktienanleihe bietet den Vorteil, dass Anleger damit besonders gut auf eine auch ausgedehnte Seitwärtsbewegung oder auch eine leichte Aufwärtstendenz der Aktie setzen können. Nach oben hin sind die Gewinne in Höhe der Zinsen von bis zu 10,9 Prozent gedeckelt. Nach unten bilden die Zinsen zugleich einen Puffer, der mögliche Verluste bis zu einer gewissen Höhe abfedert. Allerdings müssen Anleger, wenn sie auf die Aktienanleihe setzen, auf die Dividende verzichten. Bei diesen Zinsen kann man das aber verschmerzen, sie liegen deutlich über der Dividendenrendite von VW.
Diese Aktienanleihe eignet sich somit für Anleger, die eher von einem Ende der negativen Kursbewegung und einem Seitwärtstrend der Volkswagen-Aktie ausgehen. Und für diejenigen, die sehr hohe Zinsen kassieren wollen und dafür etwas mehr Risiko als beim Tagesgeld und Festgeld einzugehen bereit sind.
Wer es sehr sicher haben will, der findet im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich oder im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich stets die besten Zinsangebote.
Und noch eine wichtige Info für Anleger
Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz..
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz..