LEUVEN (dpa-AFX) - Der Bierbrauer AB Inbev
Das Volumen sei organisch wegen einer Nachfrageschwäche in China lediglich um 0,4 Prozent gestiegen. Hier hatten Experten einen etwas stärkeren Anstieg erwartet. Die Menge des abgesetzten Biers ging sogar leicht zurück.
Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei bereinigt um Währungseffekte um knapp vier Prozent auf 5,96 Milliarden Dollar geklettert. Die operative Marge ging um 0,9 Prozentpunkte auf 36,1 Prozent zurück. Hier hatten Analysten mit einem leichten Anstieg gerechnet.
Branchenexpertin Celine Pannuti von der Bank JPMorgan erwartet insgesamt nur begrenzte bis leicht positive Veränderungen der Gewinnerwartung des Marktes für 2026. Insgesamt könnte der Aktienkurs aber aufgrund des Verfehlens der mittleren Analysenschätzung für den operativen Gewinn sowie der uneinheitlichen Entwicklung der Absatzmengen unter Druck geraten, so die Expertin vor der Börseneröffnung.
Im frühen Handel dann gaben die Aktien von AB Inbev dann um mehr als zwei Prozent auf 71,52 Euro nach./zb/lew/mis
Quelle: dpa-Afx