Im Juni empfahl die BÖRSE ONLINE-Redaktion die Aktie dieses Security-Spezialisten. Knapp der Monate später liefert der an der Börse ab – und zwar so richtig.
„Trotz eines KGV von über 60 dürfte die Aktie noch Aufwärtspotenzial bieten“, schrieb BÖRSE-ONLINE-Redakteurin Ulrike Garlet am 3. Juni 2026 in Ausgabe 28/2026 in ihrer Analyse des Security-Spezialisten Okta. „Das klassische Identity-Geschäft liefert weiter solides Wachstum und hohe Cashflows, während die Absicherung von KI-Agenten ein neues Zukunftsfeld eröffnet.“ Entscheidend für die Aktie sei, „ob Okta die neue Produktpipeline rasch in Auftragseingänge und später in Umsatz ummünzen kann.“
20 Prozent Kursplus am Donnerstag
Seit Mittwochabend ist klar: Okta kann. Mit ihren Zahlen zum 2. Quartal übertrafen die Amerikaner, die jahrelang vor allem als Dienstleister für abgesicherte Login-Umgebungen bekannt waren, die Analystenschätzungen deutlich. Ein bereinigter Gewinn von 1,05 Dollar je Aktie, statt der erwarteten 97 Cents und ein Umsatzwachstum von elf Prozent begeisterten die Börse.
Dass der Kurs am Donnerstag gleich um 22 Prozent in die Höhe schoss, lag an zwei weiteren Dingen: Okta hat netto 116 Millionen Dollar verdient, satte 73 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Und wichtiger noch: Neue Produkte, rund um die Absicherung von KI-Agenten, machen schon 30 Prozent aller neuen Aufträge aus.
Nachfrage zieht gerade erst an
Das klingt so, als beginne die Erfolgsstory erst. Denn mit der Vielzahl von KI-Agenten steigt auch die Zahl der Hackerangriffe. Deshalb investieren Unternehmen mehr Geld in Werkzeuge von Okta, die es ermöglichen, Zugänge zu managen und unbestätigte Identitäten draußen zu halten.
BÖRSE-ONLINE-Leser 22 Prozent im Plus
BÖRSE-ONLINE-Leser, die dem Tipp Anfang Juni gefolgt und zu 115 Euro eingestiegen sind, liegen heute schon 22 Prozent im Plus.
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