Die Aktien von Bayer befinden sich am Donnerstag unter Druck, nachdem eine echte Schocknachricht die Papiere eines Konkurrenten um 40 Prozent nach unten gerissen hat. Das ist jetzt wichtig.

Die Aktien von Bayer hatten sich in den letzten Tagen von ihrer Abwärtsbewegung etwas erholen können, doch am Donnerstag gibt es die nächsten belastenden Nachrichten vom Konkurrenten FMC. Dessen Kurs ist nach einem echten Mega-Schock um 40 Prozent eingebrochen.

Immer auf dem Laufenden bleiben: Jetzt BÖRSE ONLINE bei Google bevorzugen

Aktie bricht nach Mega-Schock 40 Prozent ein

Denn FMC, ein Chemieunternehmen mit Fokus auf Agrarchemikalien aus den USA, hat einen extrem enttäuschenden Ausblick für Anleger vorgestellt. So sollen im dritten Quartal die Umsätze bei lediglich 65 bis 125 Millionen US-Dollar liegen bei einem gleichzeitigen Verlust von 510 bis minus 565 Millionen US-Dollar.

Zuvor waren Erlöse von 840 bis 900 Millionen US‑Dollar und ein EBITDA von 120 bis 140 Millionen US-Dollar in Aussicht gestellt worden.

Grund dafür sind massive Transformationsmaßnahmen, die das Management als essentiell erachtet, um 2027, 2028 und langfristig das volle Potenzial zu entfalten.

Übrigens: Auf spannende Turnaround-Aktien können Sie mit dem BÖRSE ONLINE Reversal Index setzen

Auch Bayer wird mit nach unten gezogen

Doch bei Anlegern kamen diese Pläne nicht gut an. Das dürfte vor allem daran liegen, dass FMC bereits eine lange andauernde Turnaround-Story ohne signifikante Erfolge hinter sich hat. 

Doch dass diese Enttäuschung auch auf die Aktien von Bayer abstrahlt, unterstreicht die Sorge der Anleger, dass die Probleme von FMC auch in der Crop-Science-Sparte des DAX-Konzerns sichtbar werden können. 

BÖRSE ONLINE rät übrigens weder bei den Aktien von Bayer noch FMC zum Kauf. Wesentlich bessere Investmentchancen finden Sie hier.

Bayer (WKN: BAY001)

Weiterführende Links

Häufig gestellte Fragen

Warum ist die FMC-Aktie um 40 Prozent eingebrochen?

FMC stellte für das dritte Quartal einen enttäuschenden Ausblick vor: Der Umsatz soll nur 65 bis 125 Millionen US-Dollar erreichen, zugleich wird ein Verlust von 510 bis 565 Millionen US-Dollar erwartet. Zuvor hatte das Unternehmen 840 bis 900 Millionen US-Dollar Umsatz und ein EBITDA von 120 bis 140 Millionen US-Dollar in Aussicht gestellt.

Warum gerät auch die Bayer-Aktie unter Druck?

Anleger befürchten, dass die Probleme von FMC auch in Bayers Crop-Science-Sparte sichtbar werden könnten. FMC blickt bereits auf eine lange Turnaround-Phase ohne signifikante Erfolge zurück.

Warum plant FMC umfangreiche Transformationsmaßnahmen?

Das Management hält die Maßnahmen für notwendig, um 2027, 2028 und langfristig das volle Potenzial des Unternehmens zu entfalten. Die Pläne kamen bei den Anlegern nicht gut an.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bayer.

Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinba-rung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von dem Emittenten Vergütungen.