Die Aktien der Commerzbank ziehen am Dienstag an, denn die Übernahme durch die italienische Großbank Unicredit rückt immer näher. Diese Nachrichten sorgen jetzt für Bewegung.

Zwischen der Unicredit und der Commerzbank herrscht aktuell ein nicht enden wollender Übernahmekampf. Doch dieser neigt sich mehr und mehr seinem Höhepunkt zu – dafür sorgen unter anderem neue Nachrichten am Dienstag.

Commerzbank-Übernahme rückt näher

Denn die Unicredit hat mit ihrer Übernahmeofferte für die Commerzbank laut Insidern die wichtige Marke von 30 Prozent überschritten. Commerzbank-Aktionäre hätten den Italienern inzwischen so viele Anteile angedient, dass die direkte Beteiligung der Unicredit von zuletzt knapp 26,8 Prozent auf mehr als 30 Prozent steige, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen.

Der Kurs der Commerzbank-Aktie lag nach den Neuigkeiten am Morgen mit rund 1,5 Prozent im Plus bei 37,52 Euro.

Indem die Unicredit mit ihrem freiwilligen Übernahmeangebot die 30-Prozent-Schwelle überschreitet, vermeidet sie, ein deutlich teureres Pflichtangebot für alle Commerzbank-Aktien abgeben zu müssen. Statt Geld bietet das Mailänder Geldhaus für jedes Commerzbank-Papier 0,485 Unicredit-Aktien. Das ist auf Basis der jüngsten Schlusskurse weniger, als man für eine Commerzbank-Aktie derzeit an der Börse bekommt. Zusätzlich verfügt die Unicredit über Finanzinstrumente, mit denen sie auf eine Menge weiterer Commerzbank-Aktien zugreifen kann.

Mehr dazu in diesem Artikel: Commerzbank-Aktie: Das ist das Übernahmeangebot der Unicredit heute wert

Commerzbank-Aktie: Lohnt sich jetzt noch der Einstieg?

Doch während sich die Übernahme zuspitzt, stellt sich für Anleger die Frage: Lohnt sich bei den Papieren des DAX-Konzerns jetzt noch ein Einstieg?

Angesichts des Faktes, dass das Übernahmeangebot unter dem aktuellen Kurs liegt, die 30-Prozent-Schwelle überschritten wurde und die Papiere der Commerzbank aktuell hoch bewertet scheinen, ist die Antwort nein.

Zwar rät BÖRSE ONLINE noch zum Kauf der Papiere, das ausgelobte Kursziel von 39 Euro ist aber fast erreicht. Leser hatten die Anteilscheine zu 32 Euro empfohlen bekommen und können sich bereits jetzt über deutliche Gewinne freuen.

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Commerzbank (WKN: CBK100)

Enthält Material von dpa-AFX

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Häufig gestellte Fragen

Warum steigt die Aktie der Commerzbank?

Ursache: die Unicredit hat mit ihrer Übernahmeofferte für die Commerzbank laut Insidern die wichtige Marke von 30 Prozent überschritten. Commerzbank-Aktionäre hätten den Italienern inzwischen so viele Anteile angedient, dass die direkte Beteiligung der Unicredit von zuletzt knapp 26,8 Prozent auf mehr als 30 Prozent steige, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen.

Was bietet die Unicredit für Commerzbank-Aktien?

Statt Geld bietet das Mailänder Geldhaus für jedes Commerzbank-Papier 0,485 Unicredit-Aktien. Das ist auf Basis der jüngsten Schlusskurse weniger, als man für eine Commerzbank-Aktie derzeit an der Börse bekommt.

Was sagt BÖRSE ONLINE zu den Aktien der Commerzbank?

Zwar rät BÖRSE ONLINE noch zum Kauf der Papiere, das ausgelobte Kursziel von 39 Euro ist aber fast erreicht. Leser hatten die Anteilscheine zu 32 Euro empfohlen bekommen und können sich bereits jetzt über deutliche Gewinne freuen.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Commerzbank.