Diese beliebte Tech-Aktie ist am Donnerstagabend nach eigentlich sehr guten Quartalszahlen deutlich eingebrochen. Das steckt hinter dem Kurssturz und sorgt bei Anlegern für Verunsicherung.

Die Aktien des US-Softwarekonzerns Adobe sind im Jahresverlauf bereits deutlich unter Druck geraten. Am Donnerstag fielen die Papiere erneut um fünf Prozent und im nachbörslichen Handel um weitere sechs. Dies überrascht angesichts der eigentlich starken Zahlen, die das Unternehmen nach Börsenschluss präsentierte.

Das sorgt für Verunsicherung bei Aktionären

Zwar geht der Softwareriese im laufenden dritten Quartal von mindestens knapp 6,7 Milliarden US-Dollar Umsatz aus und damit mehr, als Analysten ihm zugetraut hatten. Doch mit Finanzchef Dan Durn verlässt völlig überraschedn ein weiterer Topmanager schon kommende Woche den Spezialisten für Software zur Mediengestaltung, wie das Unternehmen in San José mitteilte.

Im März hatte bereits der langjährige Chef Shantanu Narayen seinen Abgang verkündet. Anleger sind wegen der drohenden Konkurrenz von KI-generierten Bildern udn Videos ohnehin nervös. Experte Gil Luria vom Analysehaus D.A. Davidson sagte im Finanzsender Bloomberg TV, der Zeitpunkt des Abgangs vom Finanzchef sei unglücklich, während das Unternehmen noch immer nach einer Nachfolge für den Chefposten suche. Mit diesem Umstand fühlten sich Investoren nicht wohl. Durn wechselt zum Halbleiterkonzern Marvell Technology.

Da half es auch nichts, dass Adobe seine Jahresprognosen für Umsatz und bereinigten Gewinn je Aktie anhob und die Resultate im abgelaufenen zweiten Quartal besser ausfielen als von Experten gedacht.

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Einbruch bei Adobe-Aktie: Und jetzt?

Keine guten Nachrichten also für Adobe-Aktionäre, die Papiere rutschen sogar auf neue Jahrestiefs. Charttechnisch droht ein weiterer Absturz bis auf 200 US-Dollar. Inzwischen notieren die Anteilsscheine auf dem niedrigsten Niveau seit dem Jahr 2018.

Angesichts dieser negativen Dynamik und des schon vor den Meldungen vom Donnerstag schlechten Nachrichtenumfeldes, hat BÖRSE ONLINE nicht zum Kauf der Papiere geraten, was Anlegern hohe Verluste ersparte. Wesentlich bessere Investmentchancen finden Investoren in der aktuellen Ausgabe mit den Analysen unserer Experten.

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Adobe (WKN: 871981)

Enthält Material von dpa-AFX

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Häufig gestellte Fragen

Warum fällt die Aktie von Adobe?

Die Aktie von Adobe fällt, da mit Finanzchef Dan Durn ein weiterer Topmanager schon kommende Woche den Spezialisten für Software zur Mediengestaltung verlässt, wie das Unternehmen in San José mitteilte.

Hatten bereits zuvor Manager Adobe verlassen?

Schon im März hatte der langjährige Chef Shantanu Narayen seinen Abgang verkündet.

Wie fielen die Adobe-Zahlen aus?

Adobe hat seine Jahresprognosen für Umsatz und bereinigten Gewinn je Aktie angehoben. Außerdem fielen die Resultate im abgelaufenen zweiten Quartal besser aus, als von Experten gedacht.