Der Ölpreis steigt am MItwoch über die Marke von 100 Dollar, was nicht nur für hohe Tankstellenpreise, sondern auch für satte Gewinne bei einigen Aktien sorgt. Diese drei Dividendenwerte schwimmen jetzt im Geld - und auch sie können hier mitverdienen.
Wer aktuell an die Tankstelle fährt, den überkommt mit Blick auf die Preise das kalte Grausen. Allerdings können Aktionäre von Ölkonzernen dennoch lächeln. Unter dem Strich bedeuten die hohen Preise mehr Gewinn und für Anleger mehr Ausschüttungen.
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Brent-Öl wieder über 100 Dollar
Am Mittwoch stieg der Preis für ein Fass der Nordseesorte-Brent im frühen Handel auf 100,58 US-Dollar. Damit überschritt die wichtigste internationale Referenzsorte erstmals seit dem 24. Juli wieder die Marke von 100 US-Dollar. Seit Jahresbeginn hat sich Rohöl damit um rund 64 Prozent verteuert. Der Grund dafür: Die Auseinandersetzung zwischen den USA und Iran um die Kontrolle der Straße von Hormus spitzt sich weiter zu, es gibt imme rhäufiger Angriffe auf den Schiffsverkehr. Für Anleger wird damit ein Szenario wahrscheinlicher, das noch vor wenigen Wochen als extremer Stressfall gegolten hätte: ein dauerhafter Ausfall der Ölversorgung aus dem Persischen Golf.
Goldman Sachs warnt vor Ölpreis von 120 Dollar
Der Anstieg könnte nach Einschätzung von Goldman Sachs noch nicht abgeschlossen sein. Daan Struyven, Co-Leiter der globalen Rohstoffanalyse bei der Investmentbank, hält es für „definitiv plausibel“, dass Brent über 120 US-Dollar steigen könnte. Ausschlaggebend sei, ob sich die Exporte aus der Region in den kommenden Monaten wieder erholen oder ob die Angriffe auf den Schiffsverkehr weiter zunehmen.
Das Basisszenario der Bank geht zwar weiterhin davon aus, dass sich die Exporte am Persischen Golf allmählich erholen, weil sich die Produzenten an die Störungen anpassen, alternative Schifffahrtsrouten nutzen und später zusätzliche Pipeline-Kapazitäten schaffen. Doch Goldman nennt auch eine preistreibende Alternative: Wenn die Exporte stagnieren, weil sich die Attacken ausweiten, steigt die Wahrscheinlichkeit für stark steigende Ölpreise. Struyven zufolge hat sich dieses Risiko in den vergangenen Tagen erhöht. Denn am Ölmarkt bestimmt nicht allein die aktuelle Fördermenge den Preis, sondern die Frage, ob Händler auch künftig mit zuverlässig verfügbaren Lieferungen rechnen können.
Von diesem Szenario profitieren Unternehmen, die selbst Öl fördern oder vekaufen und über entsprechende Reserven verfügen.
Diese 3 Dividendenaktien schwimmen in Geld und Sie können mitverdienen
Wenn Sie auch davon profitieren wollen oder mit ein paar Kursgewinnen ihre nächste Tankfüllung bezahlen möchten, dann lohnt sich jezzt besonders ein Blick auf diese drei Aktien:
Chevron (Dividendenrendite: 3,4 Prozent)
Der erste Titel ist der Ölkonzern Chevron, einer der größten Förderer der USA. Aktuell weist die Aktie eine Dividendenrendite von 3,4 Prozent aus und ist seit Jahresanfang um 37 Prozent gestiegen.
Interessanterweise notiert die Aktie trotz des Ölpreis-Anstiegs mit einem KGV von 13 ca. sechs Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre.
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Shell (Dividendenrendite: 3,2 Prozent)
Ähnlich ist die Situation bei Shell, dem größten europäischen Förderer von Öl. Dieser notiert mit einem KGV von acht sogar etwa zehn Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre.
Aktuell weist die Aktie eine Dividendenrendite von 3,2 Prozent aus und sie ist seit dem Jahresanfang um etwa 30 Prozent gestiegen.
Equinor (Dividendenrendite: 3,6 Prozent)
Die stärkste Performance seit Jahresanfang dürfte aber Equinor hingelegt haben mit einem YTD-Plus von 83 Prozent. Die Dividendenrendite liegt trotz des starken Anstieges noch bei 3,6 Prozent.
Ebenfalls spannend: Zwar notiert die Aktie der Norweger mit einem KGV von 7,7 auf einem historisch normalen Niveau, aber rund 30 Prozent unter dem Median des Ölsektors. Daraus könnten sich weitere Aufwertungschancen ergeben. Zumal Equinor neben dem Öl- vor allem im Gasgeschäft aktiv ist, in dem die Preise ebenfalls stark gestiegen sind.
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Dividendenrendite bei Equinor?
Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei 3,6 Prozent.
Wie hoch ist die Dividendenrendite bei Shell?
Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei 3,2 Prozent.
Wie hoch ist die Dividendenrendite bei Chevron?
Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei 3,4 Prozent.
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