Die Aktien von Rheinmetall fallen am Freitag schon wieder, nachdem es im Laufe der Woche eine kleine Erholung von dem massiven Kurssturz am 24. Juni gegeben hatte. Das treibt den DAX-Konzern an der Börse jetzt schon wieder nach Süden.

Für die Aktien von Rheinmetall geht es am Freitag um rund zwei Prozent nach unten und damit unter die Marke von 1.100 Euro. Auslöser ist eine neue Mitteilung des Konzerns vom Donnerstagabend.

Diese Nachrichten belasten Rheinmetall

Denn der Rüstungskonzern bewertet derzeit die Auswirkungen der Stornierung des Programms für die Fregatte F126. Das erwartete Ziel von 20 Milliarden Euro Nomination werde nicht erreicht, teilte der Dax-Konzern am Donnerstagabend in Düsseldorf mit. Trotz der starken Auftragsdynamik in allen anderen Segmenten werde das Gesamtvolumen der Nomination im zweiten Quartal ein niedriges zweistelliges Euro-Milliarden-Niveau erreichen. Das Trading Update für das zweite Quartal mit einem erwarteten Umsatzwachstum von über 60 Prozent werde unterdessen getroffen. 

Rheinmetall prüfe, ob das Programm weitere Auswirkungen auf die Gesamtjahresprognose habe. Näheres soll zur Veröffentlichung der Quartalszahlen am 6. August mitgeteilt werden. Sollten keine Abhilfemaßnahmen zur kurzfristigen Umsatzkompensation identifiziert werden können, könnten die Umsatzauswirkungen laut Rheinmetall im laufenden Jahr bis zu 300 Millionen Euro betragen. Der geplante Beitrag zur mittelfristigen Prognose für 2030 lag den Angaben zufolge unter drei Prozent. Rheinmetall setze alles daran, diesen Effekt durch weitere Auftragsabschlüsse in der Zukunft abzufedern.

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Wie geht es mit der Rheinmetall-Aktie weiter?

Es gibt also erneut negative Nachrichten für Rheinmetall, wenngleich mit dem negativen Impact nach den Meldungen zur Fregatten-Stornierung bereits zu rechnen war.

Die Korrektur am Freitag dürfte daher eher technische Gründe haben. Grundsätzlich bleibt der Rüstungskonzern außerdem in seiner Abwärtsbewegung gefangen und droht trotz der Erholung der vergangenen Tage weiter zu fallen.

Entsprechend rät BÖRSE ONLINE auch nicht zum Kauf der Papiere. Wesentlich bessere Investmentchancen finden Sie hier.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Enthält Material von dpa-AFX

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Häufig gestellte Fragen

Was hat Rheinmetall am Donnerstagabend gemeldet?

Der Rüstungskonzern bewertet derzeit die Auswirkungen der Stornierung des Programms für die Fregatte F126. Das erwartete Ziel von 20 Milliarden Euro Nomination werde nicht erreicht, teilte der Dax-Konzern am Donnerstagabend in Düsseldorf mit. Trotz der starken Auftragsdynamik in allen anderen Segmenten werde das Gesamtvolumen der Nomination im zweiten Quartal ein niedriges zweistelliges Euro-Milliarden-Niveau erreichen. Das Trading Update für das zweite Quartal mit einem erwarteten Umsatzwachstum von über 60 Prozent werde unterdessen getroffen. 

Was sagt BÖRSE ONLINE zu den Aktien von Rheinmetall?

BÖRSE ONLINE rät bei den Aktien von Rheinmetall nicht zum Kauf.

Warum sind die Aktien von Rheinmetall so stark gefallen?

Grund war in der vergangenen Woche ein Spiegel-Bericht. Laut dem Magazin plant Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, das Projekt zum Bau von Fregatten des Typs F126 nicht weiter fortzusetzen. Generalunternehmer sei der deutsche Schiffsbauer Naval Vessels Lürssen (NVL), der von Rheinmetall übernommen worden ist. Stattdessen habe sich Pistorius nun als Alternative für Fregatten des Typs Meko-200 von TKMS entschieden, so das Magazin.

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