Die Aktien von Rheinmetall sind am Mittwoch massiv abgestürzt, doch ist das trotzdem kein Grund zur Sorge. Die Experten der DZ Bank sind darum optimistisch und sehen 80 Prozent Kurspotenzial.
Die Aktien von Rheinmetall sind am Mittwoch zeitweise um mehr als 20 Prozent abgestürzt und haben die magische Marke von 1.000 Euro im Chart unterschritten (mehr dazu hier). Die Analysten der DZ Bank sind dennoch weiter optimistisch für die Papiere.
Rheinmetall-Aktie: Doch kein Schiffbruch?
Denn die Bank hat den fairen Wert der Aktien von Rheinmetall von 2188 auf 1705 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Damit sieht das Geldhaus vom aktuellen Niveau rund 80 Prozent Kurspotenzial für die Papiere.
Der verlorene Deal mit den Fregatten vom Typ F-126 "tut weh, ist aber kein Schiffbruch", schrieb Holger Schmidt am Donnerstag nach dem massiven Kurseinbruch zur Wochenmitte.
Der Barwert des Projekts sei viel niedriger als der Rückgang des Aktienkurses. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens war am Mittwoch um fast ein Fünftel oder etwas mehr als zehn Milliarden Euro auf nur noch rund 44 Milliarden Euro abgesackt. Der operative Gewinn des Auftrags hätte laut Schmidt insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro betragen und das über viele Jahre gestreckt. Er sieht allerdings einen Rückschlag für die Ambitionen der Düsseldorfer im Marine-Geschäft.
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Wie geht es mit der Aktie von Rheinmetall weiter?
Die DZ Bank sieht in den neuesten Nachrichten zu Rheinmetall also nicht die enorme Verwerfung, die an der Börse am Mittwoch gespielt worden ist. Dennoch ist die Entwicklung der Aktie tatsächlich aus charttechnischer Sicht dramatisch.
Rheinmetall setzt seinen Abwärtstrend durch den Absturz fort und auch wenn es eine kurzzeitige Gegenbewegung geben könnte, sind die weiteren Aussichten dadurch sehr negativ.
Entsprechend rät BÖRSE ONLINE bereits seit Längerem nicht zum Kauf der Aktien. Wesentlich bessere Investmentchancen finden Sie in den aktuellen Analysen unserer Experten.
Enthält Material von dpa-AFX
Häufig gestellte Fragen
Was sagt BÖRSE ONLINE zur Aktie von Rheinmetall?
BÖRSE ONLINE rät bei den Aktien von Rheinmetall nicht zum Kauf.
Was sagen die Analysten zur Aktie von Rheinmetall?
Die Analysten raten bei der Aktie von Rheinmetall zum Kauf und sehen im Konsens 93 Prozent Upside für die Papiere.
Warum ist die DZ Bank so optimistisch für Rheinmetall-Aktien?
Der verlorene Deal mit den Fregatten vom Typ F-126 "tut weh, ist aber kein Schiffbruch", schrieb Holger Schmidt am Donnerstag nach dem massiven Kurseinbruch zur Wochenmitte. Der Barwert des Projekts sei viel niedriger als der Rückgang des Aktienkurses. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens war am Mittwoch um fast ein Fünftel oder etwas mehr als zehn Milliarden Euro auf nur noch rund 44 Milliarden Euro abgesackt. Der operative Gewinn des Auftrags hätte laut Schmidt insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro betragen und das über viele Jahre gestreckt. Er sieht allerdings einen Rückschlag für die Ambitionen der Düsseldorfer im Marine-Geschäft.
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