Die Rheinmetall-Aktie konnte am Montagmorgen erneut zulegen. Eine Analystenentscheidung sorgte für Rückenwind. Kommt jetzt die lang ersehnte Stabilisierung?
Die Rheinmetall-Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten fast 30 Prozent an Wert eingebüßt. Am Freitag kam es dann zu einer geringfügigen Erholung. Zum Wochenschluss notierte die Aktie bei 1202,60 Euro. Am Montagmorgen legten die Papiere im Xetra-Handel erneut zu, nachdem Yan Derocles von Oddo BHF seine Empfehlung angepasst hatte.
Rheinmetall-Aktie legt zu: "Wachstum zum Discountpreis"
Zum Handelsstart notierte die Rheinmetall-Aktie bereits bei 1.220,40 Euro, was einem Zuwachs von 1,48 Prozent entsprach. Damit liegen die Papiere noch einmal etwas über dem Schlusskurs vom Freitag. Derocles senkte zwar das Kursziel der Rheinmetall-Aktie auf 1.670 Euro, stufte sie jedoch auf "Outperform" hoch, was dem Titel den nötigen Rückenwind verlieh.
Seiner Meinung nach sei jetzt eine gute Einstiegschance gekommen. In seiner Notiz schrieb der Experte, dass Anleger jetzt "Wachstum zum Discountpreis" erhalten würden, was er mit dem Bewertungsabschlag von mehr als zwanzig Prozent im Vergleich zum europäischen Rüstungssektor rechtfertigte. Auch das dynamischere Potenzial bis 2030 hob er hervor.
Stabilität im Depot
Aktien unterliegen Kursschwankungen. Das gilt auch für die Rheinmetall-Aktie. Wer jedoch unabhängiger von geopolitischen Krisen investieren möchte, sollte sich den "Stabile Werte"-Index von BÖRSE ONLINE genauer anschauen.
Was bedeutet das für Anleger?
Der Analystenkonsens bleibt weitestgehend positiv für die Rheinmetall-Aktie. Die Experten sehen weiterhin deutliches Aufwärtspotenzial. Grund dafür ist der riesige Auftragsbestand, den die Düsseldorfer zum ersten Quartal meldeten. Entscheidend ist jedoch, dass der Konzern diesen auch umsetzt. Trotz der Hochstufung sollten Anleger die kurze Erholungsphase also nicht überbewerten. Zum aktuellen Zeitpunkt flacht diese zudem wieder ab und die Rheinmetall-Aktie liegt nur noch bei einem Plus von 0,48 Prozent im Vergleich zum Schlusskurs vom Freitag (Stand: 22. Juni 2026, 10:15 Uhr).
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Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist der Auftragsbestand von Rheinmetall?
Laut dem ersten Quartalsbericht für das Geschäftsjahr 2026 besteht ein Auftragsbestand von rund 73 Milliarden Euro.
Ist Rheinmetall trotz der jüngsten Schwächephase langfristig interessant?
Das hängt vor allem davon ab, ob der Konzern den hohen Auftragsbestand abarbeiten kann. Der Analystenkonsens sieht weiterhin Auwärtspotenzial.
Welche Rolle spielt der europäische Rüstungssektor für die Bewertung von Rheinmetall?
Der Sektorvergleich ist wichtig, weil Anleger nicht nur das einzelne Unternehmen, sondern auch die gesamte Branche bewerten. Wenn Rheinmetall im Vergleich zu Wettbewerbern günstiger erscheint, kann das die Aktie trotz starker Kursentwicklung attraktiv machen.
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