Sparern bietet sich jetzt die Chance, hohe Zinsen in den kommenden 24 Monaten zu verdienen. Warum mit diesem Produkt gleich zweimal satte Prozente drin sind und wo die Unterschiede zu Tagesgeld und Festgeld liegen.
Mit der Aktienanleihe auf Deutsche Bank von der HSBC mit der WKN HT9NMB können Anleger jetzt in den kommenden 24 Monaten 11 Prozent Zinsen verdienen. Ohne Risiko ist das allerdings nicht. So funktioniert es:
Geniale Zins-Chance mit der Deutsche Bank-Aktie
Bei einer Aktienanleihe erhalten Sparer und Anleger auf jeden Fall die Zinsen - außer der Emittent geht pleite. Die 11 Prozent pro Jahr sind also so gut wie sicher. Ob man auch das investierte Kapital vollständig oder lediglich zum Teil wiederbekommt, darüber entscheidet der Kurs der Deutsche Bank-Aktie.
Liegt der Kurs der Deutsche Bank-Aktie am Bewertungstag, dem 4.11.2027, auf oder über dem Basispreis von 31,48 Euro, dann erhalten Anleger ihr gesamtes Kapital zuzüglich den aufgelaufenen Stückzinsen zurück. Sollte der Kurs der Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis liegen, erhalten Anleger und Sparer auch die Zinsen. Und sie bekommen bei diesem Produkt am Laufzeitende eine Barrückzahlung, die dem investierten Betrag mal Kurs der Deutsche Bank-Aktie am Bewertungstag im Verhältnis zum Basispreis entspricht. Die sicheren Zinsen bieten aber automatisch einen Puffer gegen mögliche Verluste.
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Hohe Zinsen im Vergleich zum Tagesgeld und Festgeld
Doch lohnt sich diese Aktienanleihe für Anleger und Sparer wirklich und wo liegen die Unterschiede zum Tagesgeld oder Festgeld?
Wichtig: Deutsche Bank hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht vom Kreditinstitut gezahlt. Der Emittent HSBC hat einfach ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert der Deutsche Bank-Aktie bezieht.
Was Zinsjäger wissen müssen: Bei einer Aktienanleihe sollte man bedenken, dass damit keine Dividendenzahlung verbunden ist. Dies ist ein Nachteil gegenüber der Aktie. Dafür gibt es in der Regel höhere Zinsen als durch die Ausschüttung. Und: Der maximale Gewinn ist auf die Höhe der Zinszahlung begrenzt. Sollte die Deutsche Bank-Aktie in den kommenden 24 Monaten über den so genannten Outperformance-Punkt steigen, so wäre das Direktinvestment in die Aktie die bessere Wahl gewesen. Der Vorteil der Aktienanleihe: Sie bietet die Zinsen auch als Sicherheitspuffer nach unten, denn sie werden ja in jedem Fall bezahlt. So machen Anleger mit der Aktienanleihe erst unterhalb der Verlustschwelle tatsächlich Minus. Outperformancepunkt und Verlustschwelle verändern sich laufend ein wenig, je nachdem, wo genau die Aktienanleihe notiert. Anleger können diese Daten aktuell hier nachlesen.
Insgesamt ist eine Aktienanleihe damit deutlich riskanter als Tagesgeld oder Festgeld, weil man beim Tagesgeld und Festgeld ja in der Regel keinen Verlust erleiden kann. Zudem ist man bei der Aktienanleihe den Schwankungen der Börse ausgesetzt. Allerdings sind die Zinsen hier viel höher. Anleger, die mehr Zinsen verdienen wollen, können eine Aktienanleihe also als Ergänzung zu Tagesgeld oder Festgeld sehen. Keinesfalls sollte man sein Tagesgeld und Festgeld komplett auflösen, um in eine Aktienanleihe zu investieren.
Und falls die Aktienanleihe nichts für Sie ist: Im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich und im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich finden Sie stets die optimalen Angebote.
Was noch wichtig zu wissen ist für Anleger
Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.
Update: Sollte in einer vorherigen Version dieses Artikels von einer physischen Lieferung die Rede gewesen sein, so handelte es sich um einen technischen Fehler. Korrekt ist, dass bei dieser Anleihe zum Laufzeitende ein Barausgleich erfolgt. Wir bitten dieses Versehen zu entschuldigen.