Diese MDAX-Aktie bricht am Donnerstag zweistellig ein. Diese Schocknachricht steckt hinter dem Kurssturz und so kann es jetzt mit den Papieren weitergehen.
Am Donnerstag gibt es eine echte Schocknachricht für die Aktionäre von Bilfinger. Daraufhin rauscht der Kurs um zehn Prozent nach unten und sorgt damit für ein neues Jahrestief.
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Schocknachricht für diese MDAX-Aktie
Konkret dahinter steckt eine Senkung der laufenden Prognose. Der Industriedienstleister kämpft wegen des länger als erwartet anhaltenden Kriegs im Nahen Osten weiter mit einer mauen Nachfrage. So bleibe die Entwicklung im zweiten Halbjahr bislang hinter den Erwartungen zurück, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwochabend mit.
Bilfinger senkte daher seine Prognose für das laufende Jahr und setzte ein Sparprogramm auf. Dabei stehen in diesem Zusammenhang bis zu 1.500 Stellen weltweit zur Disposition, das sind rund fünf Prozent der Belegschaft.
So rechnet der Industriedienstleister im laufenden Jahr nun mit einem Umsatz von 5,3 bis 5,7 Milliarden Euro. Zuvor hatte Bilfinger 5,4 bis 5,9 Milliarden Euro erwartet. Die Marge auf das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (Ebita) sieht das Management jetzt bei 3,2 bis 3,6 Prozent. Darin enthalten sind Einmalkosten für das geplante Sparprogramm. Ohne diese dürfte die Marge bei 4,6 bis 5,0 Prozent liegen.
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Wie geht es mit der MDAX-Aktie weiter?
Keine guten Nachrichten also für die Aktionäre von Bilfinger und das Erreichen eines neuen Jahrestiefs spricht dafür, dass dies noch nicht das Ende des Abverkaufs sein könnte. Sollten sich die Papiere aus charttechnischer Sicht nicht auf dem aktuellen Niveau stabilisieren können, droht ein Rutsch in Richtung 60 Euro, was einem zweistelligen Abwärtspotenzial entspricht.
BÖRSE ONLINE rät nicht mehr zum Kauf der Aktie, nachdem der Stoppkurs bei 71 Euro erreicht wurde. Wesentlich bessere Investmentchancen finden Sie hier.
Enthält Material von dpa-AFX
Häufig gestellte Fragen
Warum fällt die Aktie von Bilfinger?
Konkret dahinter steckt eine Senkung der laufenden Prognose. Der Industriedienstleister kämpft wegen des länger als erwartet anhaltenden Kriegs im Nahen Osten weiter mit einer mauen Nachfrage. So bleibe die Entwicklung im zweiten Halbjahr bislang hinter den Erwartungen zurück, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwochabend mit.
Was prognostiziert Bilfinger für das laufende Jahr?
So rechnet der Industriedienstleister im laufenden Jahr nun mit einem Umsatz von 5,3 bis 5,7 Milliarden Euro. Zuvor hatte Bilfinger 5,4 bis 5,9 Milliarden Euro erwartet. Die Marge auf das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (Ebita) sieht das Management jetzt bei 3,2 bis 3,6 Prozent. Darin enthalten sind Einmalkosten für das geplante Sparprogramm. Ohne diese dürfte die Marge bei 4,6 bis 5,0 Prozent liegen.
Was sagt BÖRSE ONLINE zur Aktie von Bilfinger?
BÖRSE ONLINE rät aktuell nicht zum Kauf der Aktie, nachdem der Stoppkurs bei 71 Euro erreicht wurde.
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