Zinsflaute? Nicht für clevere Sparer. Wenn man weiß wie, lassen sich jetzt sehr hohe Zinsen verdienen. Mit einem Top-Wert aus dem DAX sichern sich Anleger bis zu 8,5 Prozent Zinsen gleich für zwei Jahre. Für wen sich diese Tagesgeld-Alternative lohnt.

Die Zinsen auf Tagesgeld und Festgeld sind längst nicht mehr so attraktiv, wie sie mal waren. Für clevere Anleger haben wir eine einfache und rlativ sichere Alternative: Mit einer neuen Aktienanleihe auf RWE fahren sie jetzt gleich zwei Jahre lang Zinsen von bis zu 8,50 Prozent pro Jahr ein.

Wie sie sich bis 8,5 Prozent Zinsen für zwei Jahre sichern

Der Clou an dieser smarten Zins-Variante: Die neue Aktienanleihe mit der WKN HM2ZV1 von HSBC bringt zwei Jahre hintereinander jeweils nominell 8,50 Prozent. Die Zinsen sind sicher - außer im äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass der Emittent, die HSBC Bank, insolvent geht. Anleger müssen dabei Folgendes beachten: Sie erhalten das gesamte investierte Kapital zurück, wenn die Aktie der RWE am Bewertungstag, dem 2. März 2028, auf oder über dem Basispreis von 53,75 Euro notiert. Tut sie das, bekommen Anleger neben den Zinsen auch das investierte Kapital vollständig zurückgezahlt.

Sollte die RWE-Aktie am Bewertungstag jedoch unter dem Basispreis liegen, ist auch das kein Beinbruch. Dann gilt laut den Bedingungen der HSBC Folgendes: „Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung.“ In diesem Fall erhalten Anleger und Sparer also auch die Zinsen, aber statt der Barrückzahlung dann Aktien der RWE ins Depot gebucht. Das bedeutet, dass es auch zu einem Verlust kommen könnte.

Hier geht es direkt zur neuen Aktienanleihe von HSBC

Doch wie ist diese Aktienanleihe im Vergleich zu Tagesgeld oder Festgeld einzuordnen?

Für wen lohnen sich die hohen Zinsen mit RWE?

Wichtig: RWE hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht vom Versorger gezahlt. Der Emittent HSBC hat einfach ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert der RWE-Aktie bezieht.

Sollten die Tagesgeld-Zinsen weiter sinken und Anleger dort keine adäquaten Zinsen mehr erhalten, die die Inflation schagen, dann kann sich eine Aktienanleihe als Alternative lohnen. Dabei müssen Anleger beachten, dass eine Aktienanleihe deutlich riskanter ist als Tagesgeld. Denn anders als auf dem Tagesgeldkonto können sie auch einen Verlust einfahren – falls die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis notiert und der Puffer, den die Zinsen bilden, aufgebraucht wird. Allerdings haben Investoren auch dann noch die Aktien des größten deutschen Versorgers im Depot. RWE verfügt über eine Top-Marktposition, ein Spitzenmanagement und erzielte in den vergangenen Jahren sehr gute Renditen. Das Papier gilt als eines der solidesten im DAX.

Auf der anderen Seite fallen die Zinsen bei der Aktienanleihe mit 8,5 Prozent pro Jahr deutlich höher aus als bei allen Tagesgeld- oder Festgeldangeboten. Zudem sind sie für zwei Jahre festgeschrieben, was man auf dem Tagesgeldkonto meist nicht hat. Im Gegensatz zu einem Aktionär der RWE muss der Anleger bei der Aktienanleihe auf die Dividende verzichten und der Gewinn ist auf die Höhe der Zinsen nach zwei Jahren begrenzt.

Deshalb kann sich diese Aktienanleihe als Tagesgeld-Alternative lohnen, sofern Anleger das höhere Risiko eingehen. Wer lieber auf herkömmliches Tagesgeld und Festgeld-Angebote setzen möchte, der schaut sich im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich oder im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich um.


Was Anleger noch beachten sollten

Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen.

RWE (WKN: 703712)

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