Der Postmann lässt die Kasse klingeln! Sparer und Anleger können jetzt ein Jahr lang üppige Zinsen mit der Deutsche Post-Aktie verdienen. Für wen die Prozente maßgeschneidert sind – und wie sie im Vergleich zu Tages- und Festgeld abschneiden.

Mit einer neuen Aktienanleihe auf DHL Group, wie die Deutsche Post inzwischen heißt, können Anleger jetzt für ein Jahr sensationelle Zinsen in Höhe von nominell 12,0 Prozent einfahren. Und das garantiert. Damit lassen Sparer Tagesgeld- und Festgeldkonten lässig hinter sich. Wie das funktioniert und für wen es sich definitiv lohnt.

Sensationelle 12,0 Prozent mit der DHL-Aktie

Und das steckt dahinter: Bei einer Aktienanleihe kaufen Anleger nicht direkt eine Aktie, sondern partizipieren nur an ihrer Wertentwicklung. Zwar gibt es keine Dividende, doch dafür erhalten Sparer und Anleger garantierte Zinsen. Bei der neuen Aktienanleihe auf DHL Group von HSBC sind es üppige 12,0 Prozent pro Jahr. Die Zinsen entfallen nur im äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass der Emittent insolvent geht.

Allerdings müssen Anleger bei dem Produkt dies beachten: Damit sie neben den Zinsen auch das gesamte investierte Kapital zurückerhalten, muss die DHL-Aktie am Bewertungstag, das ist der 23. Februar 2027, auf oder über dem Basispreis von 49,48 Euro notieren.

Liegt die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis, so gilt laut HSBC folgendes: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung." In diesem Fall erhalten Anleger also die angelaufenen Stückzinsen und bekommen Deutsche Post-Aktien ins Depot gebucht. Konkret wären es bei der Aktienanleihe 20 Stück, zuzüglich einer Ausgleichszahlung von 0,2102 mal Kurs am Bewertungstag.

Hier geht es direkt zur neuen Aktienanleihe von HSBC

Doch für wen lohnt sich ein solches Produkt - und wie schneidet es im Vergleich zum Tagesgeld ab?

Solider Puffer schützt vor Verlusten

Wichtig zu wissen ist, dass DHL Group nichts mit der Aktienanleihe zu tun hat, die Zinsen werden auch nicht vom Logistik-Konzern selbst gezahlt. Vielmehr hat der Emittent HSBC ein Produkt entwickelt, das sich auf den Basiswert der DHL-Aktie bezieht.

Nun stellt sich die Frage, für wen sich das lohnt. Wer eher von einem Seitwärtstrend bei der DHL-Aktie ausgeht, für den dürfte sich diese Aktienanleihe auszahlen. Die aktuelle Lage passt dazu: Der DHL-Kurs ist zuletzt recht stark angestiegen und nähert sich charttechnischen Widerständen, eine leichte Konsolidierung oder ein Seitwärtsbewegung erscheinen wahrscheinlich.

Sollten die Zahlen Anfang März womöglich nicht ganz so gut ausfallen, könnte der Kurs der Anleihe unter den Nennwert fallen. In diesem Fall kann das Papier sogar noch etwas höhere Prozente bringen. Der Abstand bis zur Verlustschwelle ist für den hohen Zins solide. Wie groß er genau ist und wie hoch die Prozente wirklich ausfallen, sehen Anleger hier in den Produktdetails.

Und wie hoch ist mein Risiko?

Natürlich ist das Risiko bei einer Aktienanleihe deutlich höher als beim Tagesgeld. Denn auf Sparkonten kann man kein Geld verlieren - hier ist das durchaus möglich, wenn der Kurs fällt und die eingebuchten Aktien weniger wert sind als die ursprüngliche Anlagesumme. Allerdings offeriert die Aktienanleihe deutlich höhere Zinsen als ein Tagesgeldkonto und bietet zudem Kurschancen nach oben. Das wäre mit Tagesgeld nicht drin.

Wer sich dennoch lieber attraktive Tagesgeld-Zinsen oder auch Festgeld-Zinsen sichern möchte, der schaut im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich oder im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich vorbei.

Was Anleger noch beachten sollten

Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.