Für das Derivatedepot werden zwei neue Positionen eröffnet, und zwar jeweils in der Produktgattung Capped-Optionsschein. Einmal sind wir auf der Short-Seite unterwegs, bei der Apple-Aktie dagegen im tendenziellen Long-Bereich.

Zu 0,63 Euro wurden 2500 Apple-Capped-Calls KE67C5 gekauft. Diese steigen um 34 Prozent auf einen Gegenwert von 1,00 Dollar, sofern der Basiswert am 16. Dezember bei mindestens 140,00 Dollar notiert. Im Juli gelang der Ausbruch auf ein neues Allzeithoch um 150 Dollar, von dem die Aktie wieder um fünf Dollar zurück kam. Der Maximalgewinn wird von den steigenden Unterstützungen abgesichert, die in Form der 200-Tage-Linie und vor allem eines gut zehnmonatigen Aufwärtstrends derzeit zwar erst um 128 Dollar verlaufen, den 140er-Cap aber rechtzeitig erreichen sollten/werden. Der erste Stop loss für den Schein wird bei noch recht tiefen 38 Cent platziert.

Darüber hinaus wanderten zu 1,39 Euro 1500 Adidas-Capped-Puts KF0011 ins Depot. Diese wiederum weisen ein Gewinnpotenzial von 44 Prozent auf und zwar wenn die DAX-Aktie am 16. Dezember bei maximal 308,00 Euro notiert. Angesichts einer Basis bei 328,00 Euro liegt der Break-even der Position bei 314,10 Euro. Nach dem Allzeithoch 324,10 Euro durchbrach die Adidas-Aktie zuletzt einen steilen kurzfristigen Aufwärtstrend. Wir setzen darauf, dass es zu einer Konsolidierung kommt. Dazu aber sollte es keinen Schlusskurs über 318 Euro mehr geben, was zuletzt am 13. Juli der Fall war. Ein erster Stopp wird bei dem Derivat bei 80 Cent platziert.

Apple


Adidas


Name Apple-Capped-Call
WKN KE67C5
Kaufkurs 0,63 €
Basis/Cap 130,00 $ / 140,00 $
Laufzeit 16.12.21
Stoppkurs 0,38 €
Name Adidas-Capped-Put
WKN KF0011
Kaufkurs 1,39 €
Basis/Cap 328,00 € / 308,00 €
Laufzeit 16.12,21
Stoppkurs 0,80 €


Empfehlungen auf Basis charttechnischer Signale. In Einzelfällen sind Abweichungen zur fundamentalen Einschätzung möglich.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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