Die Börsen sind aktuell sehr unruhig und viele Anleger sind sich nicht sicher, wie es weitergeht. Der Top-Stratege Ed Yardeni schlägt nun Alarm und warnt davor, dass das Risiko für einen Crash an der Börse höher ist, als viele Anleger denken.
Der Iran-Krieg sorgt bei vielen Anlegern für Verunsicherung, doch eine große Panik ist an den Börsen noch nicht wirklich ausgebrochen. In dieser Situation warnt der Top-Stratege Ed Yardeni allerdings davor, dass die Chance auf einen Abverkauf höher ist, als viele denken.
So hoch stehen die Chancen auf einen Crash an der Börse wirklich
Konkret bezifferte er die Chance auf eine Fortsetzung der Rallye an den Börsen nur auf 5 Prozent, während ein Rücksetzer laut dem Experten eine Wahrscheinlichkeit von 35 Prozent hat.
Er erklärte: „Die US-Wirtschaft und der Aktienmarkt befinden sich derzeit in einer Zwickmühle zwischen dem Iran und einer schwierigen Lage. Das Gleiche gilt für die Fed.“ Denn angesichts der steigenden Energiepreise könnte sich die Notenbank im Zwiespalt zwischen steigender Inflation und einer sich abschwächenden Wirtschaft befinden.
Ob die Fed, die sowohl das Mandat der Preisniveaustabilität als auch die Sicherung eines starken Arbeitsmarktes hat, in dieser Situation Zinsen anhebt oder weiter senkt, ist fraglich.
Sollten Anleger jetzt Aktien verkaufen?
Glaubt man also Ed Yardeni, dann könnten die Märkte noch weiter heftig unter Druck geraten. Auch wenn dies durchaus im Rahmen des Möglichen ist, sollten Anleger in dieser Situation auf keinen Fall ihre Aktien verkaufen.
Warum das so ist, erfahren Sie in diesem Artikel: Aktien auf keinen Fall verkaufen? Warum die Flucht in Cash eine schlechte Idee ist
Wer sich im Portfolio allerdings etwas stabiler aufstellen möchte, der kann einen Blick auf den BÖRSE ONLINE Stabile Werte Index werfen.
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist das Risiko für einen Crash an der Börse?
Stratege Ed Yardeni beziffert das Risiko für einen Crash an der Börse infolge des Iran-Krieges auf 35 Prozent.
Wird die Fed bald die Zinsen senken?
In einem Umfeld steigender Energiepreise und eines gleichzeitig schwächelnden Arbeitsmarktes ist es fraglich, ob die US-Notenbank durch ihr duales Mandat die Zinsen weiter senken kann.
Warum belastet der Iran-Krieg die Börsen?
Die Börsen werden vor allem wegen der Angst vor einer wiederaufkeimenden Inflationswelle und hoher Energiepreise belastet.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinba-rung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von dem Emittenten Vergütungen.