Die Waffenruhe im Iran treibt die Märkte an. Doch die Kriegsrisiken sind längst nicht gebannt. Wie Anleger für jeden Fall gerüstet sind
Im Iran schweigen nun zwar erst einmal die Waffen, doch die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe ist fragil – was auch für die Erholungsrally an der Börse gilt, die den DAX am Mittwoch um satte fünf Prozent nach oben jagte. Gleichzeitig schmierte der Ölpreis kräftig ab. Tags darauf änderte sich das Bild aber schon wieder.
Börsenprofis sehen bei einem stabilen Frieden neue Chancen für Anleger, warnen jedoch gleichzeitig vor Risiken, ergab eine Exklusiv-Umfrage von €uro am Sonntag. „Man sollte jetzt positioniert sein“, sagt etwa Netfonds-Experte Folker Hellmeyer. Und Börsenexperte Hendrik Leber meint: „Die Turbulenzen haben sehr schöne Kaufgelegenheiten gebracht. Viele Langweiler sind jetzt günstig.“
Fest steht aber auch: Solange es im Iran keine stabile Entwicklung gibt, wird die Lage an der Börse angespannt bleiben. Vor allem ein Szenario ist zu befürchten: dass die Inflation kräftig zunimmt – und gleichzeitig die Wirtschaft schwächelt. Experten sprechen in diesem Fall von einer Stagflation, Börsianer nennen es einen Albtraum.
In der Top-Story der aktuellen Ausgabe zeigt die Redaktion der €uro am Sonntag, wie Anleger in diesem Szenario am besten investieren: Sie können die Chancen nutzen, die ein Boom an der Börse bietet, und gleichzeitig gegen die Risiken einer Stagflation gewappnet sein.
Weitere Themen im Heft
Verhärtete Fronten
Commerzbank berichtet von Gesprächen mit Unicredit und sieht keine einvernehmliche Lösung für ein Zusammengehen. Mit den Zahlen am 8. Mai soll es höhere Finanzziele geben (S. 8)
Rasant nach oben
Hedgefonds wetten verstärkt auf fallende Kurse. Bei einigen Firmen könnte ein Short Squeeze bevorstehen (S. 10)
Vater Staat, Mutter Rente
Ab 1. Januar 2027 können Sparer in das neue Altersvorsorge-Depot investieren. Attraktiv vor allem für Jüngere und Eltern von Kindern. Wie Sie sämtliche Zuschüsse kassieren und die Anlage optimal steuern (S. 12)
Krone gegen Krise
Dieser Fonds bietet Anlegern Zugang zu sicheren Staats- und Unternehmensanleihen in norwegischer Währung. In drei Monaten legte er um sechs Prozent zu (S. 31)
Frankreich hat seine Reserven heimgeholt
Die Diskussion um die Sicherheit der deutschen Bestände in den USA ist neu entflammt, nachdem das Nachbarland die letzten 129 Tonnen von dort abgezogen hat (S. 37)
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