Eine robuste Wirtschaft, Reibereien zwischen Europa und den USA und wiedererstarkte Aktienmärkte: Das Reich der Mitte ist absolut heiß

Comeback im Osten: Chinas Aktienmärkte präsentieren sich wieder in starker Verfassung und hängen dabei auch ihre westlichen Pendants wie den S&P 500 ab. Eine deutliche Wende, nachdem das Reich der Mitte zwischenzeitlich als nahezu nicht mehr investierbar galt. 

Dabei bleibt die Volksrepublik trotz Barrieren wie den US-Einfuhrzöllen wirtschaftlich auf Kurs. Nach offiziellen Angaben wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft im vergangenen Jahr weiter robust und erreichte die eigenen Ziele. Zurückhaltung im heimischen Konsum kompensiert das Land vor allem durch kräftige Exporte in den Rest der Welt. Transatlantische Spannungen zwischen den USA und Europa könnten hierbei zusätzlich anschieben, wenn das Fragezeichen hinter den Vereinigten Staaten als zuverlässiger Handelspartner noch größer werden sollte. Ungeachtet dessen wird für 2026 ohnehin auch wieder mit stabilem Wirtschaftswachstum gerechnet.

Nachdem sich Anleger zeitweise deutlich von Chinas Börsen abgewendet hatten, haben Investoren wieder mehr Vertrauen gefasst. Dazu tragen auch imposante Börsengänge, weniger Regulierungsärger und starke Techwerte bei, die wie ihre westlichen Pendants die Welle rund um künstliche Intelligenz reiten. Wegen der positiven Gemengelage attestieren Experten Chinas Börsen weiteres Potenzial. Was für das Reich der Mitte spricht und wie Anleger am besten investieren, lesen Sie in der Top-Story in der neuen Ausgabe von €uro am Sonntag.

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Euro am Sonntag 05-26
Foto: Börsenmedien AG