Gebrauchtwagen bleiben teuer, Kredite sind für viele Pflicht. Ein großer Test zeigt: Zinsen, Gebühren und Flexibilität unterscheiden sich drastisch – und genau dort steckt das Sparpotenzial.
Gebrauchtwagen sind längst kein Schnäppchen mehr. Laut Marktbericht der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) haben sich die Preise seit 2022 auf hohem Niveau eingependelt – 2025 lag der Durchschnitt bei 8.310 Euro. Die Folge: Jeder zweite Käufer finanziert heute ganz oder teilweise per Kredit.
Doch Vorsicht: Online-Autokredit ist nicht gleich Online-Autokredit. €uro am Sonntag hat daher 2026 erneut das Deutsche Kundeninstitut (DKI) beauftragt, Onlinekredite für Gebrauchtwagen zu testen. Im Feld: neun Anbieter (Direktbanken, Filialbanken und ein Automobilclub-Finanzdienstleister mit Partnerbank).
Bewertet wurden 232 Einzelkriterien in drei Bereichen:
Konditionen (50%) – Zinsen, Laufzeiten, Gebühren
Angebot (30%) – Flexibilität wie Sondertilgung, Ratenanpassung, Stundung
Kundenservice (20%) – Hotline/E-Mail, Reaktionszeit, Qualität der Kanäle
Das wichtigste Ergebnis: Die Unterschiede sind massiv. Im Vergleich reicht der effektive Jahreszins je nach Konstellation von unter 4% bis 9,3%. Und auch beim „Kleingedruckten“ trennt sich die Spreu vom Weizen – etwa bei kostenfreien Zusatzoptionen und der Frage, wie flexibel sich der Kredit während der Laufzeit anpassen lässt. Die vollständigen Rankings inklusive Testsieger, Kategorie-Auswertungen und Preis-Leistungs-Vergleich lesen Sie im kompletten Test in der neuen Ausgabe von €uro am Sonntag.
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