Der Goldpreis sackt immer weiter gen Süden und für Anleger stellen sich zwei Fragen. Erstens: Was ist hier eigentlich los? Und zweitens: Ist das jetzt schon eine Kaufchance?
Der Goldpreis hat am Mittwoch das niedrigste Niveau seit Ende März bei 4.500 US-Dollar erreicht. Damit hält die Schwächephase bei dem Edelmetall bereits seit Längerem an und ein Ende scheint nicht in Sicht.
Gold stürzt weiter ab
Ursache für den Kurssturz sind laut Marktbeobachtern vor allem die Aussichten auf steigende Zinsen bei den Notenbanken und ohnehin schon geschehene Renditeanstiege an den Anleihemärkten. Gold, das keine Cashflows abwirft, reagiert auf Phasen hoher Zinsen negativ.
Gleichzeitig belastet, das Edelmetall der Iran-Krieg, nachdem es zuvor eine Rallye gegeben hatte, getrieben von spekulativem Kapital. Der Abbau solcher Positionen wirkt negativ auf Gold, genauso wie die Aussichten auf eine tendenziell höhere Inflation durch die Auswirkungen des Konfliktes.
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Ist das schon eine Kaufchance?
Doch angesichts der aktuellen Verwerfungen beim Goldpreis stellt sich die Frage: Ist das schon eine Kaufchance?
Für kurzfristig orientierte Anleger ist die Antwort tendenziell nein. Das negative Momentum von Gold hält an und charttechnisch dürfte bald die Unterstützung bei 4.370 US-Dollar angelaufen werden. Erst wenn diese Marke und damit auch die 200-Tage-Linie behauptet werden können, könnte sich das Bild aufhellen.
Langfristig bleibt Gold derweil aber ein spannendes Investment und auch in Phasen fallender Kurse können Investoren zum Beispiel im Minensektor verdienen. Wer die besten Tipps in diesem Bereich will, sollte unbedingt einen Blick auf das Goldfolio von Markus Bußler werfen.
Häufig gestellte Fragen
Warum fällt der Goldpreis?
Ursache für den Kurssturz sind laut Marktbeobachtern vor allem die Aussichten auf steigende Zinsen bei den Notenbanken und ohnehin schon geschehene Renditeanstiege an den Anleihemärkten. Gold, das keine Cashflows abwirft, reagiert auf Phasen hoher Zinsen negativ.
Wie geht es mit Gold weiter?
Das negative Momentum von Gold hält an und charttechnisch dürfte bald die Unterstützung bei 4.370 US-Dollar angelaufen werden. Erst wenn diese Marke und damit auch die 200-Tage-Linie behauptet werden können, könnte sich das Bild aufhellen.
Wo steht Gold aktuell?
Der Goldpreis hat am Mittwoch das niedrigste Niveau seit Ende März bei 4.500 US-Dollar erreicht. Damit hält die Schwächephase bei dem Edelmetall bereits seit Längerem an.
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