TOKIO/SHANGHAI/HONGKONG/SYDNEY (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben sich am Donnerstag uneinheitlich entwickelt. Sie folgten damit den durchwachsenen Vorgaben aus den USA.
Die soliden US-Arbeitsmarktdaten hatten Zinshoffnungen gedämpft. "Die Geldpolitik in den USA scheint ihren neutralen Zustand erreicht zu haben, in dem sie weder zu locker ist, um den Arbeitsmarkt zusätzlich zu befeuern, noch restriktiv genug, um die Inflation spürbar nach unten zu drücken", betonte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank. "Der Fed unter Kevin Warsh dürften die Argumente fehlen, um die von US-Präsident Trump gewünschten schnellen Zinssenkungen tatsächlich in die Tat umzusetzen."
Die Auswirkungen auf die Zinsprognosen waren deutlich. "Entsprechend schoben die Märkte ihre Erwartungen hinsichtlich der nächsten Zinssenkung der Fed von Juni auf Juli und reduzierten ihre Zinssenkungserwartungen bis Ende des Jahres", so Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank.
Die koreanische Börse knüpften mit neuen Rekordhochs an ihre bisherige Stärke an. In Japan traten die Kurse nach der Feiertagspause am Vortag dagegen auf der Stelle. Der Leitindex Nikkei 225
Uneinheitlich war dagegen die Entwicklung in China. Während der CSI-300-Index
Quelle: dpa-Afx