SEOUL/TOKIO/HONGKONG (dpa-AFX) - Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Weiterhin hohe Ölpreise und die Hängepartie im Iran-Krieg dämpften die Stimmung.
Ausnahme war die Börse Taiwans. Sie profitierte mit deutlichen Gewinnen von den Zuwächsen des Schwergewichts TSMC
Gewinne verzeichneten auch japanische Aktien. Der Leitindex Nikkei 225
An den anderen Märkten herrschte mehr Zurückhaltung. "Die Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon stellt wie schon das am Dienstag von US-Präsident Trump verschobene Ultimatum an den Iran nur eine Prolongation der schwierigen Situation im Nahen Osten dar", merkte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst vom Broker CMC Markets an.
Auch wenn der Iran-Konflikt beigelegt werden sollte, ist wohl nicht mit einer raschen Rückkehr zur Normalität zu rechnen. "Selbst wenn sich der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wieder normalisieren sollte, dürfte es einige Zeit dauern, bis sich die Weltwirtschaft von einer der größten Störungen der Ölversorgung seit Jahrzehnten erholt", warnte Volkswirtin Tiffany Wilding von der Fondsgesellschaft Pimco.
In China tendierten die Börsen vor diesem Hintergrund uneinheitlich. Während der technologielastige Hang-Seng-Index
Der australische Markt tendierte ebenfalls minimal tiefer. Der S&P ASX 200
Quelle: dpa-Afx