SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatisch-pazifischen Börsen haben am Mittwoch erneut uneinheitlich tendiert. Dabei waren die Veränderungen zumeist eher gering. Ausnahme war der südkoreanische Markt, der sich von den Vortagesverlusten erholte.

Marktteilnehmer führten die Gewinne in Südkorea auf Käufe heimischer Privatanleger zurück. Dies habe die Verkäufe ausländischer Fonds ausgeglichen. Dabei habe das Marktschwergewicht Samsung deutlich zugelegt. Gestern kam es zu deutlichen Verlusten nach der Rekordrally der vergangenen Tage in Südkorea.

An den anderen Börsen war die Entwicklung weniger ausgeprägt. Hier war der Blick weiterhin auf den Iran-Konflikt gerichtet. "Eine besondere Rolle wird China zugeschrieben, dem man das Potenzial zutraut, als vermittelnde Kraft zwischen den Konfliktparteien aufzutreten", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg. "Der Besuch von Donald Trump in China vom 13. bis 15. Mai erhält deshalb zusätzliche Brisanz."

Japanische Aktien legten leicht zu. Der Nikkei 225 stieg um 0,8 Prozent auf 63.272,11 Punkte. Die Beteiligungsgesellschaft Softbank hatte ein deutlich besser als erwartetes Nettoergebnis erzielt.

Die chinesischen Börsen tendierten dagegen uneinheitlich. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten kletterte zuletzt um 0,89 Prozent, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um 0,16 Prozent nachgab. Nach Ansicht der Strategen von Morgan Stanley haben sich die Gewinnaussichten für chinesische Unternehmen verbessert. Darauf wiesen die ermutigenden Ergebnisse zum ersten Quartal hin.

Der australische S&P ASX 200 verlor unterdessen 0,46 Prozent auf 8.630,40 Punkte./mf/stk

Quelle: dpa-Afx