SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - An den asiatisch-pazifischen Börsen haben sich die Kurse am Dienstag uneinheitlich entwickelt. Die Ölpreise sind zwar etwas gesunken, liegen aber weiterhin auf einem hohen Niveau, was weiter Inflationsängste schürt. Dies äußert sich in steigenden Anleiherenditen. Die Unsicherheiten rund um den Iran-Konflikt halten indessen weiter an.

US-Präsident Donald Trump verzichtet nach eigenen Angaben vorerst auf einen angeblich für heute geplanten Angriff auf den Iran. Mehrere Golfstaaten hätten ihn darum gebeten, es liefen "ernsthafte Verhandlungen" mit Teheran, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social.

An der Börse in Tokio stützte etwas, dass die japanische Wirtschaft Anfang des Jahres stärker gewachsen ist als erwartet. Angesichts des unsicheren Umfelds gab der japanische Leitindex Nikkei 225 aber um 0,4 Prozent nach auf 60.550 Zähler.

An der Börse in China notierte der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen zuletzt 0,4 Prozent höher bei 4.852 Punkte. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong legte ebenfalls leicht um 0,4 Prozent zu auf 25.789 Punkte.

In Seoul verlor der Leitindex Kospi indessen 3,3 Prozent, belastet von Technologieaktien vor allem aus dem Chipsektor. Der australische S&P ASX 200 schloss indessen mit plus 1,2 Prozent./err/stk

Quelle: dpa-Afx