FRANKFURT (dpa-AFX) - Die andauernden Kampfhandlungen im Nahen Osten dürften die weltweiten Börsen auch am Dienstag belasten. Auf Kursverluste an den asiatisch-pazifischen Aktienmärkten werden aller Voraussicht nach Einbußen an Europas Märkten folgen. Und auch für die Wall Street und die Nasdaq-Börse werden bereits wieder fallende Kurse prognostiziert.
Der X-Dax
Unter den Anlegern geht weiter die Sorge vor einer Energiekrise um. Die Angriffe der USA und Israels auf militärische Infrastrukturen des Iran ging über Nacht weiter und umgekehrt greift Teheran als Reaktion unter anderem Ziele in den Golfstaaten an. "Die militärische Eskalation im Nahen Osten erhöht die Risiken für die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte erheblich", schrieben am Morgen die Experten der NordLB.
Der Straße von Hormus als Öl- und Gasroute kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. "Je länger die Interventionen anhalten und je weiter sich die Angriffe auf andere Länder in der Region ausweiten, desto höher ist das Risiko, um von einem echten, belastenden Ereignis für die Kapitalmärkte auszugehen", schrieben die NordLB-Experten. Bei der Commerzbank wird angesichts steigender Ölpreise auch wieder auf Inflationsrisiken verwiesen.
Mit Blick auf einzelne Aktien sorgten Empfehlungen von Analysten für Bewegung im vorbörslichen Handel auf Tradegate. So stiegen Deutsche Börse
Bei Beiersdorf
Die Aktien von Kion
Quelle: dpa-Afx