FRANKFURT (dpa-AFX) - Die jüngste Erholung im Chemiesektor kommt am Dienstag langsam an ihre Grenzen. Vor allem gilt dies nach Analystenkommentaren für die Aktien von BASF
Chemiewerte waren in der Frühphase des Krieges stark belastet worden, zeigten sich aber zuletzt erholt in der Annahme, dass die Lage in Nahost die globale Chemikalien-Versorgung verknappt und europäische Anbieter von steigenden Preisen profitieren können.
Dazu zählten vor allem BASF und Fuchs, die nun aber vom Analysehaus Kepler abgestuft wurden - BASF auf neutrales Niveau und Fuchs auf das negative Votum "Reduce". BASF hatten binnen sechs Handelstagen bis zu 18 Prozent zugelegt und Fuchs immerhin mehr als 14 Prozent, während der Branchenindex um etwa zehn Prozent erholen konnte.
Experte Christian Faitz von Kepler Cheuvreux sprach in seiner Studie mit Blick auf BASF von einem zuletzt spürbaren Hype wegen der Situation in Nahost, der aber übertrieben sei. Die Ludwigshafener würden nicht nur als relativer Gewinner, sondern auch als absoluter Gewinner der Krise betrachtet. BASF sei aber nicht vollständig geschützt. Er kürzte vor diesem Hintergrund seine Erwartungen./tih/edh/jha/
Quelle: dpa-Afx