NEW YORK (dpa-AFX) - Die New Yorker Börsen steuern am Freitag mit einem schwachen Handelsauftakt auf eine durchwachsene Wochenbilanz zu. Während der von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagene Nachfolger für den Chef der Notenbank Fed die Risikofreude der Anleger dämpfte, konnten eigentlich starke Quartalszahlen von Apple das Stimmungsbild nicht aufhellen. Der iPhone-Hersteller kämpft nach einem Rekordquartal mit Chip-Engpässen.

Der Leitindex Dow Jones Industrial lag nach einer halben Handelsstunde 0,4 Prozent tiefer bei 48.875 Punkten. Für die Woche zeichnet sich damit ein ähnlich hohes Minus ab, doch für den Januar verbleibt er mit 1,7 Prozent im Plus. Der marktbreite S&P 500 fiel am Freitag auch um 0,4 Prozent auf 6.941 Zähler, während der Nasdaq 100 0,7 Prozent auf 25.713 Punkte verlor. Seine Wochenbilanz bleibt damit positiv und für den Januar weist der Tech-Index noch einen Anstieg um 1,8 Prozent auf.

Einem Marktbeobachter zufolge sind die Kursrückgänge am Freitag eine Folge davon, dass der von Trump vorgeschlagene Kevin Warsh von Anlegern nicht so stark als Verfechter tiefgreifender Zinssenkungen empfunden wird. Warsh gilt eigentlich als Vertreter einer eher restriktiven Geldpolitik, soll sich allerdings zuletzt Medienberichten zufolge offen für niedrigere Zinsen gezeigt haben./tih/he

Quelle: dpa-Afx