PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Mittel- und Osteuropa sind am Donnerstag ohne klare Richtung aus dem Handel gegangen. Verluste verzeichneten die Märkte in Prag und Warschau. In die andere Richtung ging es hingegen an den Börsen in Budapest und Moskau.
Die zuletzt stark gestiegenen Inflationssorgen gerieten am Donnerstag wieder etwas in den Hintergrund. Die Wall Street schaltete nach den satten Verlusten in der bisherigen Handelswoche erst einmal auf Erholungskurs. Von den Zugewinnen in New York profitierten teilweise auch die Märkte diesseits des Atlantiks.
Der tschechische Leitindex PX
Auch an der Börse in Warschau ging es etwas nach unten. Der Wig-20
Bei den Einzelwerten im Wig sorgten vor allem Quartalsberichte für Bewegung. So legte der polnische Bergbaukonzern KGHM laut dem Erste-Group-Experten Tomasz Duda starke Erstquartalszahlen vor. Der Analyst empfahl die KGHM-Aktien weiterhin zum Kauf. Für die Papiere des Konzerns ging es am Donnerstag um 1,2 Prozent nach oben.
Auf der anderen Seite verloren die Titel des polnischen Online-Händlers Allegro mehr als 2 Prozent, obwohl das Unternehmen laut dem Analysten Konrad Grygo solide Quartalszahlen vorlegte. Sowohl der Umsatz als auch das operative Ergebnis sind laut dem Experten von Erste Group besser ausgefallen als am Markt erwartet worden war.
Die Börse in Budapest schloss am Donnerstag mit deutlichen Kursaufschlägen. Der ungarische Leitindex Bux
Die Moskauer Börse konnten unterdessen am Donnerstag leicht zulegen. Der RTS-Index
Quelle: dpa-Afx