PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Ost- und Mitteleuropa haben am Dienstag keinen gemeinsamen Nenner gefunden. Im Fokus standen die jüngsten Entwicklungen im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Wie an den Börsen in Westeuropa konnten anfänglich nochmals deutliche Rückgänge im Verlauf weitgehend aufgeholt werden. Dabei waren die Vorzeichen am Ende aber unterschiedlich.
Der Befehl des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Entsendung von Truppen in den umkämpften Osten der Ukraine hatte zum Auftakt für viel Nervosität gesorgt. Außerdem gab Russland bekannt, die beiden von prorussischen Separatisten kontrollierten Gebiete in der Ukraine als unabhängige Staaten anzuerkennen. Seitens der EU und der USA wurde mit der Ankündigung von Strafmaßnahmen reagiert.
Besonders an der Moskauer Börse gab es erneut heftige Ausschläge. Nach dem jüngsten Kursrutsch ging die Talfahrt an der Moskauer Börse zunächst ungebremst weiter. Zu Beginn hatte der russische RTS-Index
Gewinne gab es am Dienstag auch an der Börse in Warschau. Der polnische Leitindex Wig-20
Am tschechischen Aktienmarkt gab es hingegen leichte Verluste. Der PX
In Budapest schloss der Bux
Quelle: dpa-Afx