PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Börsen in Osteuropa haben am Donnerstag mit deutlichen Verlusten geschlossen. Insbesondere ging es aufgrund der angespannten Lage im Russland-Ukraine-Konflikt in Moskau nach unten. Dort sackte der RTS Index
US-Präsident Joe Biden befürchtet trotz aller Beteuerungen aus Moskau einen russischen Einmarsch in die Ukraine in den nächsten Tagen. Biden sagte, die Gefahr einer Invasion sei "sehr hoch", und nach seiner Einschätzung könne es "in den nächsten paar Tagen" dazu kommen. Alles deute darauf hin, dass Russland bereit dazu sei, die Ukraine anzugreifen.
Auch die Nato sieht weiter keine glaubwürdigen Hinweise auf einen Rückzug russischer Truppen aus dem Grenzgebiet zur Ukraine. "Es gibt Signale aus Moskau, dass die Diplomatie fortgesetzt werden könnte, aber bisher haben wir keine Anzeichen für einen Rückzug oder eine Deeskalation gesehen", sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.
An der Warschauer Börse wurden ebenfalls klare Verluste verzeichnet. Der Wig-20
Unter den Einzelwerten standen nach von Erste-Group-Experten eher positiv aufgefassten Zahlen Orange Polska im Fokus. Die Aktien verloren allerdings vor dem Hintergrund der negativen internationalen Stimmung 1,9 Prozent.
Der ungarische Leitindex Bux
In Prag belief sich das Minus des PX
Quelle: dpa-Afx