PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben den Handel am Dienstag einheitlich im Plus beendet. Tragende Säule waren die an diesen Aktienmärkten schwer gewichteten Bankenbranche. Sie erhielt weltweit Rückenwind von gut aufgenommenen Quartalszahlen der US-Banken Morgan Stanley
Der Prager PX
In Budapest stieg der Bux
Auch am polnischen Aktienmarkt ging es wie bereits am Vortag hinauf. Der Leitindex Wig-20
Abseits der Finanztitel verfestigten Versorger-Aktien ihre deutlichen Gewinne vom Vortag. PGE stiegen um weitere 3,3 Prozent, nachdem sie am Montag bereits um 15 Prozent hochgeschossen waren. Auch Enea bauten ihren Vortagesgewinn von fast einem Drittel um weitere drei Prozent aus. Am Samstag war bekannt geworden, dass Polen mehreren Versorgern, darunter PGE und Enea, ihre Kohlekraftwerke für insgesamt umgerechnet mehr als 780 Millionen Euro abkaufen will. Dieser Schritt zielt darauf ab, Finanzierungshürden für diese Unternehmen zu beseitigen, da viele Banken keine Kredite mehr an kohleabhängige Firmen vergeben.
In Moskau bügelte unterdessen der RTS-Index
Quelle: dpa-Afx