PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen Osteuropas haben am Donnerstag keine einheitliche Richtung gefunden. Während es in Prag und Moskau bergauf ging, wurden in Budapest und Warschau Kursverluste verbucht.
Dies- und jenseits des Atlantiks hatten die Anleger die jüngsten Zinsentscheidungen zu verdauen. In den USA hatte die Notenbank Fed nach dem europäischen Börsenschluss bekanntgegeben, ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte anzuheben. Gleichzeitig wollte Fed Chef Jerome Powell weitere Zinserhöhungen nicht ausschließen. Am Donnerstag legte die Europäische Zentralbank (EZB) mit einer Anhebung um ebenfalls 0,25 Prozentpunkte nach. In Europa ist zudem in den kommenden Monaten mit weiteren Anhebungen zu rechnen. "Wir pausieren nicht, das ist ganz klar", sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde.
Klare Abschläge gab es am Donnerstag am Warschauer Aktienmarkt. Der Wig-20
Der Budapester Bux
In Prag schloss der PX
An der Moskauer Börse gab es Kursgewinne. Der russische RTS-Index
Quelle: dpa-Afx