PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Mittel- und Osteuropa haben am Mittwoch überwiegend klar schwächer geschlossen. Marktexperten verwiesen auf einen Mix aus mehreren Belastungsfaktoren, die die Märkte derzeit hemmten. So deuteten jüngste Aussagen von US-Notenbankern auf eine entschlossene Straffung der Geldpolitik der Fed hin. Zudem belasteten auch der Ukraine-Krieg und wahrscheinliche neue Sanktionen gegen Russland sowie die steigenden Rohstoffpreise.
In Prag ging der tschechische Leitindex PX
Der Budapester Leitindex Bux
Auch in Warschau gab es Verluste, auch wenn diese etwas geringer ausfielen. Der polnische Leitindex Wig-20
Die polnische Zentralbank hatte zur Wochenmitte mit einem deutlicher als erwartet ausgefallenen Zinsschritt überrascht. Die Notenbanker hoben den Referenzzinssatz um 1 Prozentpunkt auf 4,5 Prozent. Von Analystenseite war nur ein Zinsschritt von 0,5 Prozentpunkten erwartet worden. In einer Erklärung der Zentralbank hieß es, dass man weiterhin die notwendigen Maßnahmen zur Sicherung der makroökonomischen Stabilität ergreifen werde, insbesondere solche, die darauf abzielten, das Risiko einer anhaltend hohen Inflation zu mindern.
Die Moskauer Börse hingegen legte am Mittwoch nach den deutlichen Verlusten vom Dienstag wieder zu. Der RTS-Index
Quelle: dpa-Afx