PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Börsen in Mittel- und Osteuropa haben am Mittwoch mehrheitlich höher geschlossen. International zeigten sich die Aktienmärkte nach Preisdaten aus dem Euroraum eher wenig bewegt. In der Region ist die Inflation im Januar noch einmal deutlich angezogen. Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich Waren und Dienstleistungen um 5,1 Prozent, was einen Rekordwert seit 1997 darstellt. In den USA enttäuschten dagegen Arbeitsmarktdaten.
An der Prager Börse stieg der tschechische Leitindex PX
Trotz massiver Kritik will die EU-Kommission Investitionen in Gas- und Atomkraftwerke unter bestimmten Bedingungen als klimafreundlich einstufen. Aktien des Energieproduzenten und Atomwerkbetreibers CEZ
Der ungarische Leitindex Bux
An der Warschauer Börse gab es deutlich Zuwächse. Der Wig-20
Stark gestiegene Preise für Kohle im Dezember dürften dem Kokskohleproduzenten JSW zugute kommen, hieß es in einer Einschätzung von Erste Group. Die Papiere zogen in Warschau um 11,7 Prozent an.
Die Aktien des polnischen Modehändlers CCC büßten hingegen rund drei Prozent ein. Vorläufige Quartalszahlen hätten größtenteils den Erwartungen entsprochen, schreiben Analysten von Erste Group. Positiv sei die Umsatzentwicklung gewesen, dafür seien aber auch die Kosten weiter gestiegen.
Der russische RTS-Index
Quelle: dpa-Afx