PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Börsen in Mittel- und Osteuropa haben am Donnerstag mehrheitlich mit Aufschlägen geschlossen. Tschechische Preisdaten dürften angesichts wichtiger Datenveröffentlichungen in den USA und der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) in den Hintergrund gerückt sein. Die tschechische Inflation fiel im Mai im Jahresvergleich mit 2,9 Prozent nicht so stark aus, wie Experten vorhergesagt hatten.
Indes entschied sich die Europäische Zentralbank dazu, die Leitzinsen unverändert bei null Prozent zu belassen. Das PEPP-Anleihekaufprogramm (Pandemic Emergency Purchase Programme) mit einem Volumen von inzwischen 1,85 Billionen Euro läuft laut den Währungshütern bis mindestens Ende März 2022.
Die Inflation in den USA hat unterdessen einen weiteren kräftigen Schub erhalten. Die Verbraucherpreise kletterten im Mai um 5,0 Prozent zum Vorjahresmonat. Experten hatten nur 4,7 Prozent erwartet, nach einem Zuwachs von 4,2 Prozent im April. Belastet hatte dies die Aktienmärkte jedoch nicht.
In Prag schloss der tschechische Leitindex PX
Der ungarische Bux
Der Warschauer Wig-20
Der Moskauer Aktienmarkt zeigte sich abermals fester. Der russische Leitindex RTS schloss 0,16 Prozent im Plus bei 1.677,36 Punkten./sto/ste/APA/bek/he
Quelle: dpa-Afx